Wednesday, August 12, 2009

Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All

“Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“


Auf der Suche nach einem gelandeten Satelliten fährt ein Bergungsfahrzeug der Armee in die Nähe des kleinen Ortes Piedmont in New Mexico. Als sie dort ankommen, finden sie nur Leichen vor; alles sieht aus, als wären die Menschen mitten in ihren jeweiligen Beschäftigungen tot zusammengebrochen. Augenblicke später kommt von den Fahrern des Bergungsfahrzeuges kein Funkruf mehr durch. Eine Notfallgruppe, bestehend aus Wissenschaftlern und Ärzten, begibt sich in ein hermetisch abgeriegeltes Labor und beginnt mit ihren Untersuchungen. Sie fahren in den Ort und finden den gelandeten Satelliten, den die Bürger des Ortes mitgenommen hatten. Sie finden keine Überlebenden, nur einen alten Mann und ein Baby. Im Labor beginnen dann die Untersuchungen an dem Satelliten, denn es gilt die Seuche so schnell wie möglich zu erkennen und zu bestimmen, um weitere Katastrophen zu verhindern.




USA, 1971
Original-Titel: THE ANDROMEDA STRAIN

Darsteller:
  • Arthur Hill (Dr. Jeremy Stone) 
  • David Wayne (Dr. Chalres Dutton) 
  • James Olson (Dr. Mark Hall) 
  • Kate Reid (Dr. Ruth Leavitt) 
  • Paula Kelly (Karen Anson) 
  • George Mitchell (Jackson) 
  • Ramon Bieri (Major Manchek) 
  • Peter Hobbs (General Sparks) 
  • Kermit Murdock (Dr. Robertson) 
  • Richard O’Brien (Grimes) 

Drehbuch: Nelson Gidding  (nach dem gleichnamigen Roman von Michael Crichton)

Produzent und Regie: Robert Wise

Hinter den Kulissen
“The Andromeda Strain” (erschien 1969 in den USA) war das erste Buch, dass Michael Crichton unter seinem eigenen Namen veröffentlichte. Davor hatte er seit 1966 bereits Romane unter Pseudonymen verfasst – wie “A Case of Need”, den er unter dem Namen Jeffrey Hudsonveröffentlichte.

Mit dem Science-Fiction-Roman “The Andromeda Strain” begann dann seiner erfolgreiche Karriere. Bereits dieses Buch machte ihn in den USA berühmt.  Der Roman erschien auch bei uns im Erscheinungsjahr des Orginals unter dem Titel “Andromeda”. Nach dem großen Erfolg ließ Hollywood nicht lange auf sich warten. 250.000 Dollar bekam Crichton für die Rechte an seinem Buch. Außerdem war er als Berater für technische und medizinische Dinge am Set und spielte auch eine kleine Statistenrolle als bärtiger Chirurg.

Der Film wurde bei uns nicht so bekannt, wie andere Vertreter aus dem Genre der Science-Fiction, was seine Wirkung aber nicht schmälern kann. Wie “Silent Running” (”Lautlos im Weltall”), “Demon Seed” (”Des Teufels Saat”) oder “Colossus: The Forbin Project” (”Colossus”) ist auch “The Andromeda Strain” ein Film der “leisen” Science Fictiom (sage ich mal einfach so). Es ist ein Film ohne viel Action und ohne aufwendige Effekte, aber ebenso wie die eben genannten Filme kann auch “Andromeda” voll und ganz überzeugen und bietet ebenfalls Spannung – nur auf andere Art.

“Andromeda” wurde bei der 1972er Oscar-Verleihung zweimal für den Preis nominiert. Für die beste Ausstattung wurden Boris Leven, William H.Tuntke und Ruby R.Levitt vorgeschlagen, doch sie verloren gegen den Film “Nicholas and Alexandra”(”Nikolaus und Alexandra”, 1971). In der Kategorie bester Schnitt wurde dann noch Stuart Gilmore und John W.Holmes für “The Andromeda Strain” nominiert, doch auch sie gingen leer aus – den Preis hier bekam in diesem Jahr Gerald B.Greenberg für “The French Connection” (”Brennpunkt Brooklyn”, 1971).

2008 inszenierte Mikael Salomon ein Remake des Stoffes. Unter dem Titel “The Andromeda Strain” drehte er nach einem Drehbuch von Robert Schenkkan einen fast dreistündigen TV-Film, der nicht von allen gut aufgenommen wurde. Die Hauptrollen in diesem Film spielten Benjamin Bratt, Eric McCormack, Christa Miller, Daniel Dae Kim und Viola Davis.

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