Sunday, February 21, 2010

Moonraker


"Moonraker - Streng geheim"

Inhalt: Das Space Shuttle "Moonraker" ist auf dem Weg von Amerika nach England im Flug entführt worden. James Bond wird nach Kalifornien geschickt, wo der Moonraker gebaut wurde. Die Firma gehört dem reichen Industriellen Hugo Drax.

Bond findet schnell heraus, dass die Absichten von Drax nicht sehr wohlwollend sind. In Venedig stösst er auf die Spur einer hochgiftigen Substanz, mit der Drax in Verbindung steht.

In der Firma des Industriellen trifft er auf Dr. Holly Goodhead, die sich als getarnt arbeitende CIA-Agentin herausstellt. Gemeinsam arbeiten sie nun daran, Drax das Handwerk zu legen. Sie schaffen es, sich in sein Hauptquartier zu begeben und entdeckt an Bord eines neuen "Moonraker" zu gelangen, mit dem sie und eine auserwählte Gruppe Leute zu einer Raumstation im All fliegen.

Von dort oben will Drax mit der hochgiftigen Substanz mittels mehrerer Raumkapseln alle Menschen auf der Erde umbringen, um dann seine eigene, neue Rasse wieder zur Erde zu bringen. Dort soll ein neues Menschengeschlecht entstehen - unter seiner Regierung.


England, Frankreich, 1978, 79
Original-Titel: MOONRAKER

Darsteller:
Roger Moore (James Bond)
Lois Chiles (Dr. Holly Goodhead)
Michael Lonsdale (Hugo Drax)
Richard Kiel (Jaws)
Corinne Clery (Corinne Dufour)
Bernard Lee ("M)
Geoffrey Keen (Sie Frederick Gray)
Desmond Llewelyn ("Q")
Lois Maxwell (Miss Monepenny)

Drehbuch: Christopher Wood
nach dem gleichnamigen Roman von Ian Fleming
Ausführender Proudzent: Michael G. Wilson
Produzent: Albert R. Broccoli
Regie: Lewis Gilbert


HINTER DEN KULISSEN
1977 hatte George Lucas' "Star Wars" das Science Fiction-Genre sozusagen salonfähig gemacht. Waren die Filme bis dato meist nur Werke, die mit geringenrem finanziellen Aufwand hergestellt wurden, liessen die gewaltigen Einspielergebnisse auch andere Studios aufhorchen.

Weitere SF-Projekte wurden realisiert und auch die Bond-Filme sollten sich an diesen Trend anhängen. So wurde 1978 mit der Produktion von "Moonraker" begonnen. Mit der Originalgeschichte von Ian Fleming hat dieser Film - wie eigentlich die meisten anderen - nicht mehr viel zu tun. Die Geschichte sollte hier auf jeden Fall so umgebaut werden, dass sie einen hohen Science-Fiction-Anteil hatte.

So gab es nicht nur die Raumstation im All, sondern auch Raumschiffe und regelrechte Laser-Schlachten im All, die sich die Guten und die Bösen lieferten.


"Moonraker" wurde damals mit einem Budget von ca. 34 Millionen Dollar hergestellt. Was heute kaum noch für einen normalen Actionfilm reichen würde, war um 1978 herum eine irrsinnige Menge Geld für einen einzigen Film. Aber wie meistens in der Bond-Reihe sollte sich der Aufwand auszahlen. Weltweit wurden um die 200 Millionen Dollar wieder eingespielt.

Aufgrund der SF-Tendenzen spaltete "Moonraker" aber auch die Fangemeinde. Während ältere Fans, die vielleicht noch zu Zeiten von Sean Connery's Bond-Filmen ins Kino gegangen waren, den Film weitgehend ablehnten, konnten sich jüngere Zuschauer dafür begeistern.


"Moonraker" war der erste Film, der in französischer Co-Produktion mit England entstand. Da der Film in vielen Teilen in Studios in Frankreich gedreht wurde und auch französische Darsteller dabei waren (Michel Lonsdale, Corinne Clery), beteiligte sich die "Les Productions Artistes Associes" zusammen mit "Eon Productions" an der Herstellung.

Es war auch der Film, in dem zum erstenmal ein Bösewicht erneut zu sehen war. Nachdem die Figur des "Jaws" 1977 in "The Spy who Loved Me" ("Der Spion, der mich liebte") bei den Fans sehr gut ankam, wurde sie in "Moonraker" erneut eingesetzt - erneut gespielt von Richard Kiel.


Über diesen Link kann man "Moonraker" auf DVD bestellen.

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