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Thursday, March 18, 2010

Rocky IV


"Rocky IV - Der Kampf des Jahrhunderts"

Inhalt: Rocky Balboa hat alles erreicht, was er als Boxer erreichen kann. Als sein ehemaliger Gegner und jetztiger Freund Apollo Creed sich auf einen Showkampf mit dem Russen Ivan Drago einlassen will, versucht er es Apollo auszureden - aber ohne Erfolg. Apollo will noch einmal in den Ring steigen und Rocky ist als sein Trainer in seiner Ecke.

Doch der Kampf nimmt einen tragischen Verlauf. Auch als klar ist, dass Apollo nicht gewinnen kann, will er weiterkämpfen. Als Rocky dann das Handtuch wirft, ist es für Apollo schon zu spät. Er stirbt noch im Ring in Rockys Armen.

Dieser will daraufhin nun selber gegen Drago antreten, doch sein Management stimmt dem nur zu, wenn der Kampf in Russland stattfinden wird. Entgegen den Ratschlägen aller seiner Freunde nimmt Rocky an und reist bald zu einem Training nach Russland, wo ihn ein harter Kampf erwartet.

USA, 1985
Original-Titel: ROCKY IV

Darsteller:
Sylvester Stallone (Rocky Balboa)
Talia Shire (Adrian)
Burt Young (Paulie)
Carl Weathers (Apollo Creed)
Brigitte Nielsen (Ludmilla Drago)
Tony Burton (Duke)
Michael Pataki (Nicoli Koloff)
Dolph Lundgren (Ivan Drago)
Stu Nahan (Kommentator)

Ausführende Produzenten: James D. Brubaker, Arthur Chobanian
Produzenten: Robert Chartoff, Irwin Winkler
Drehbuch und Regie: Sylvester Stallone


HINTER DEN KULISSEN
Sylvester Stallone hatte 1984 "Rambo: First Blood Part II" ("Rambo II - Der Auftrag") abgedreht, der im Sommer 1985 in die Kinos kam. Ende April 1985 begann er mit den Dreharbeiten zum vierten Teil in der Rolle, die ihn bis dato am bekanntesten gemacht hatte: als Rocky Balboa.

Manche Kritiker und auch einige Fans sahen damals dem vierten Teil der Reihe mit einer Portion Skepsis entgegen. Die Geschichte des Boxers war eigentlich zu Ende erzählt, was sollte da noch kommen?

Doch die Geschichte wurde im vierten Film recht gut weiter erzählt. Teil 4 enstand wiederrum nach einem Skript und unter der Regie des Hauptdarstellers. Bereits Teil 2 und 3 hatte Stallone selber geschrieben und inszeniert, und diese Arbeit erledigte er auch ziemlich gut im vierten Film.

"Rocky IV" entstand von April bis Juli 1985 mit einem Budget von 31 Millionen Dollar. Die Szenen, die in Russland spielen, wurden nicht dort gedreht. Der Film entstand komplett in den USA. Die Szenen des Trainings und der Ankunft von Rocky in "Russland" wurden in Jackson Hole, in Wyoming, gedreht.

Finanziell konnte sich Teil 4 durchaus sehen lassen. Am Ende standen unter der Bilanz weltweite Einnahmen von ca. 300 Millionen Dollar. Damit war dieser Teil der erfolgreichste Film der Reihe an den Kinokassen.


Was neben dem eigentlichen Film positiv auffällt, ist die Musik. Neben dem Titelsong "Burning Heart" von "Survivor" (die bereits für Teil 3 "Eye of the Tiger" gespielt hatten) werden einige sehr hörenswerte Lieder angespielt. Vor dem Boxkampf zwischen Apollo und Drago singt James Brown (der in dieser Szenen auch selber zu sehen ist) "Living in America", weiter werden angespielt "Hearts on Fire" von John Cafferty und in der Szene, in der sich Rocky an Apollo und seinen Trainer Mickey erinnert, ertönt "No easy Way out" von Robert Tepper - einem sehr gelungenen Song.

An instrumentalen Liedern gibt es zwei ausgezeichnete Kompositionen von Vince DiCola, "Training Montage" und "War/Fanfare from Rocky", das 1985 auch als Single erschien und in einer längeren Version auf dem Soundtrack-Album zu hören ist.


FAZIT
Nicht mehr ganz so gut wie Teil 3, kann der vierte Film die Fans aber doch überzeugen und gut unterhalten. Die Geschichte und die gesamte Optik des Films sind überzeugend. Der finale Kampf zwischen Drago und Rocky ist natürlich nicht sehr realistisch, aber das darf man auch nicht erwarten. Wenn man sich auf den Film einlässt, fiebert man im Finale doch mit. Ein alles in allem rundum gelungener Film.


Den vierten Teil der Reihe findet man auf DVD u.a. hier.

Thursday, March 11, 2010

Rocky III


"Rocky III - Das Auge des Tigers"

Inhalt: Rocky Balboa ist nach dem erneuten Kampf gegen Apollo Creed der neue Weltmeister im Schwergewicht. Er wird bald der neue Star nicht nur im Sportgeschäft und er schafft es immer wieder, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen.

Seine Kämpfe scheinen ihm immer leichter zu fallen, so dass er bald mehr Aufmerksamkeit auf sein Image und seine Werbespots richtet als auf seine sportliche Seite. Das Training wird immer öfter vernachlässigt.

Während Rocky auf seinem Erfolg schwimmt, wächst ihm in Form des Kämpfers Clubber Lang ein neuer Gegner heran. Lang fordert Rocky öffentlich heraus und beleidigt ihn, wo es nur geht. Er will unbedingt einen Titelkampf gegen Rocky, den er dann auch bekommt. Rocky verliert gegen seinen Herausforderer und muss nach dem Kampf noch den Tod seines Trainers erleben.

Sein Wille scheint von nun an gebrochen. Erst als Apollo Creed ihn besucht und ihm den Kampfeswillen wiedergibt, will Rocky seinen Revanchekampf gegen Clubber Lang. Mit Creed als seinen neuen Trainer geht Rocky zu seinen Wurzeln zurück, um wieder in Form zu kommen für den Kampf gegen Clubber Lang.


USA, 1981, 82
Original-Titel: ROCKY 3

Darsteller:
Sylvester Stallone (Rocky Balboa)
Talia Shire (Adrian)
Burt Young (Paulie)
Carl Weathers (Apollo Creed)
Burgess Meredith (Mickey Goldmill)
Tony Burton (Duke)
Mr. T (Clubber Lang)
Hulk Hogan (Thunderlips)
Ian Fried (Rocky Jr.)
Al Silvani (Al)

Ausführender Produzent: Herb Nanas
Produzent: Robert Chartoff, Irwin Winkler
Drehbuch und Regie: Sylvester Stallone


HINTER DEN KULISSEN
Nach dem überwältigenden Erfolg 1976 mit "Rocky" war Stallone in den USA sehr bekannt. Seine nächsten Filme brachten aber nicht den Erfolg, den er wollte. Erst als er 1979 mit der ersten Fortsetzung von "Rocky" kam, lief die Sache wieder. Die Einnahmen weltweit waren auch beim zweiten Teil überwältigend.

Nach den Filmen "Nighthawks" und "Victory" begann Stallone dann im Mai 1981 mit den Arbeiten zu "Rocky III", die bis August des Jahres liefen. Wie schon Teil 2, enstand auch dieser Film nach dem Drehbuch und unter der Regie des Hauptdarstellers Stallone. In den USA ging der dritte Teil der Reihe am 28. Mai 1982 an den Start, bei uns relativ spät erst am 12. November 1982.

Wenn der Film auch nicht so erfolgreich wurde wie Teil 2, so spielte er weltweit immer noch über 199 Millionen Dollar ein und machte Stallone auch außerhalb der USA endgültig zum Star. Diesen Ruhm baute er noch weiter aus, denn unmittelbar nach "Rocky III" kam er als John Rambo in "First Blood" in die Kinos und wurde spätestens ab zum neuen Action-Helden.


Der Film war das Debüt als Schauspieler von Mr. T, der unter dem Namen Lawrence Tureaud am 21. Mai 1952 in Chicago geboren wurde. Serien-Fans kennen ihn sicherlich als B.A. Baracus aus der Action-Serie "The A-Team". Diese Rolle spielte er 97 Episoden lang von 1983 bis 1987.


FAZIT
Ich fand und finde auch heute noch den dritten Teil der "Rocky"-Reihe als einen der besten. Die Action stimmt hier und die Story gibt meiner Ansicht nach einiges mehr her als in den ersten beiden. Alle Hauptdarsteller machen ihre Sache sehr gut und überzeugend. Mit dem Song "Eye of the Tiger" der Band "Survivor" hat der Film außerdem ein geniales Titellied.

Auf DVD bekommt man den Film u.a. hier.

Thursday, March 4, 2010

Rocky II


"Rocky II"

Inhalt: Der bis dato unbekannte Boxer Rocky Balboa hat den Weltmeisterschaftskampf gegen den amtierenden Weltmeister Apollo Creed nur knapp verloren. Kaum am Beginn seiner Karriere angelangt, muß er die Boxhandschuhe zur Seite legen, da seine Ärtze ihm jeden weiteren Kampf aus gesundheitlichen Gründen untersagen.

Apollo Creed muß sich unterdessen nicht nur mit der Presse auseinandersetzen, sondern auch mit vielen seiner Fans, die ihm vorwerfen, er hätte den Kampf gegen Rocky nicht wirklich gewonnen, sondern nur in der letzten Sekunde das Glück gehabt, eher auf den Beinen gestanden zu sein.

Creed will diesen Vorwurf nicht auf sich sitzen lassen und fordert Rocky erneut zu einem Weltmeisterschaftskampf heraus. Dieser lehnt auf Rat seiner Ärtze ab. Als Creed ihn aber öffentlich reizt, nimmt er die Herausforderung doch an und beginnt mit seinem Trainer Mickey erneut die harte Vorbereitung auf den Kampf.


USA, 1978, 79
Original-Titel: ROCKY II

Darsteller:
Sylvester Stallone (Rocky Balboa)
Talia Shire (Adrian)
Burt Young (Paulie)
Carl Weathers (Apollo Creed)
Burgess Meredith (Mickey Goldmill)
Tony Burton (Duke, Apollo's Trainer)
Joe Spinell (TOny Gazzo)
Leonard Gaines (Agent)
Sylvia Meals (Mary Anne Creed)

Produzenten: Robert Chartoff, Irwin Winkler
Drehbuch und Regie: Sylvester Stallone


HINTER DEN KULISSEN
Am 3. Dezember 1976 (bei uns am 1. April 1977) startete in den USA der Film "Rocky" mit Sylvester Stallone in der Titelrolle. Das Werk wurde ein gewaltiger Erfolg, nicht nur künstlerisch, auch finanziell überstiegen die Einnahmen die Erwartungen aller Beteiligten. Geschätzte 225 Millionen Dollar standen am Ende als weltweite Einnnahmen unter der Bilanz - bei einem Budget von gerade mal 1,1 Millionen.

Auch künstlerisch wurde dem Film einiges an Ehren zuteil: bei der Oscar-Verleihung 1977 wurde "Rocky" zehnmal für den Preis nominiert und gewann ihn schließlich dreimal.

Stallone, die vor diesem Film nur winzige oft auch ungenannte Nebenrollen spielte, war nun ein bekannter Schauspieler. Er versuchte sich danach in anderen Rollen und spielte einen Gewerkschafter in "F.I.S.T." ("FIST - Ein Mann geht seinen Weg", 1977, 78), den Norman Jewison drehte. Dieser Film kam über einen Achtungserfolg aber nicht hinaus.

Etwas schlechter kam der 1978 vollendete "Paradise Alley" ("Vorhof zum Paradies") weg, den er erstmals auch selber inszenierte, der aber lediglich 7 Millionen Dollar weltweit einspielte. Die Fans wollten Stallone als Rocky sehen. Diesem Wunsch trug Stallone Rechnung und vollendete 1979 "Rocky II", dessen Dreharbeiten Ende 1978 begonnen hatten.

Schlagartig stiegen die Einnahmen wieder; weltweit spielte die Fortsetzung ca. 200 Millionen Dollar ein und machte Stallone auch außerhalb der USA nun zu einem Star - auch hinter der Kamera, denn "Rocky II" wurde unter seiner Regie gedreht.

Neben anderen teils erfolgreichen Filmen drehte Stallone noch weitere Teile dieser Reihe: 1982 entstand "Rocky III" ("Rocky III - Das Auge des Tigers"), 1985 "Rocky IV" ("Rocky IV"), 1990 erschien "Rocky V" ("Rocky V") und 2006 kam der vorerste letzte Film der Reihe, "Rocky Balboa".


Auf DVD kann man den Film u.a. hier bestellen.

Thursday, June 18, 2009

Rocky

"Rocky"

Inhalt: Rocky Balboa lebt in ärmeren Gegenden von Philadelphia. Er versucht sich als Boxer und als Gelegenheits-Geldeintreiber, doch keines der beiden Dinge betreibt er mit dem nötigen Eifer.

Er vernachlässigt das Box-Training vor allem sehr zum Mißfallen seines Trainers Mickey.

Als der amtierende Schwergewichtsweltmeister Apollo Creed einen neuen Gegner für einen Titelkampf braucht, sucht er sich einen drittklassigen Gegner, von dem noch niemand etwas gehört hat.

Er stößt dabei auf Rocky Balboa, der sich selbst der "italienische Hengst" nennt. Mit ihm will Creed um den Titel kämpfen.

Nach anfänglichen Problemen wird Mickey wieder sein Trainer und beide geben ihr Bestes, um dem Weltmeister im Ring einen harten und anstrengenden Kampf zu liefern.

USA, 1975, 76
Original-Titel: ROCKY

Darsteller:
  • Sylvester Stallone (Rocky Balboa)
  • Talia Shire (Adrianne)
  • Burt Young (Paulie)
  • Carl Weathers (Apollo Creed)
  • Burgess Meredith (Mickey)
  • Thayer David (Jergens)
  • Joe Spinell (Gazzo)
  • Jimmy Gambina (Mike)
  • Bill Baldwin (Kampf-Ansager)

  • Drehbuch: Sylvester Stallone
  • Ausführender Produzent: Gene Kirkwood
  • Produzenten: Robert Chartoff, Irwin Winkler
  • Regie: John G. Avildsen

HINTER DEN KULISSEN
Die Idee für das Drebuch bekam Stallone, als er am 24. März 1975 den Boxkampf zwischen Chuck Wepner und Muhammad Ali sah. Er bot das Skript dann einigen Produzenten an, doch niemand hatte Interesse, bis das Buch Irwin Winkler und Robert Chartoff in die Hände bekamen.
Sie wollten es und boten Stallone die Summe von 350.000 Dollar für das Skript an. Zu dieser Zeit war Stallone kurz vor der Pleite. Seine filmische Karriere bis dorthin bestand nur aus winzigen und oft ungenannten Kleinstrollen.
Doch Stallone wollte das Buch nur verkaufen, wenn er die Hauptrolle spielte. Die Produzenten boten es "United Artists" an, die auch Interesse hatten und als Budget bereits 2 Millionen Dollar im Sinn hatten - inklusive einer Gage für einen der Top-Stars Hollywood.
Chartoff und Winkler hatten als Rocky Darsteller wie Ryan O'Neal, Burt Reynolds, James Caan oder Robert Redford vor Augen, aber Stallone weigerte sich das Drehbuch zu verkaufen, wenn er nicht die Hauptrolle spielte.
Ein gewagtes Spiel, dass Stallone trieb und das er letztlich auch gewann. "United Artists" sagte schließlich zu, mit der Einschränkung, dass das Budget auf 1 Million Dollar halbiert wird und dass die Produzenten jeden Dollar, der über das Budget geht, selber bezahlen mussten.
Unter diesem Druck begann dann am 5. Dezember 1975 die Dreharbeiten zu "Rocky", die Anfang Januar 1976 abgeschlossen waren - das Budget betrug am Ende ca. 1,1 Million Dollar.
Nach dem Ende der Arbeiten dauerte es ungewöhnlich lange, bis der Film am 21. November 1976 in New York seine Premiere erlebte - der Kinostart war sogar erst am 3. Dezember 1976 - bei uns am 1. April 1977.
"Rocky" wurde am Ende ein gewaltiger Erfolg, nicht nur künstlerisch, auch finanziell überstiegen die Einnahmen wohl die Erwartungen aller Beteiligten. Geschätzte 225 Millionen Dollar standen am Ende als weltweite Einnnahmen unter der Bilanz.
Auch künstlerisch wurde dem Film einiges an Ehren zuteil: bei der Oscar-Verleihung 1977 wurde "Rocky" zehnmal für den Preis nominiert und gewann ihn schließlich dreimal.
Irwin Winkler und Robert Chartoff bekamen den Oscar als Produzenten für den besten Film des Jahres, John G. Avildsen wurden als bester Regisseur ausgezeichnet und Richard Halsey und Scott Conrad konnten den Preis für den besten Schnitt in Empfang nehmen.
Weitere Nominierungen bekam der Film für die Hauptdarstellerin, den Nebendarsteller (zweimal), den Ton und den besten Song. Außerdem wurde Sylvester Stallone für das beste Drehbuch und als bester Hauptdarsteller nominiert, bekam den Preis aber nicht.
Nach dem Erfolg des ersten Films drehte Stallone (nach einigen weniger erfolgreichen Filmen) 1979 "Rocky II" ("Rocky II"), den er selber inszenierte. 1982 entstand "Rocky III" ("Rocky III - Das Auge des Tigers"), 1985 "Rocky IV" ("Rocky IV") und 1990 erschien "Rocky V" ("Rocky V").
2006 entstand der vorerste letzte Film der Reihe, "Rocky Balboa".


Alle Teile der "Rocky"-Filme gibt es auf DVD. Dieser Link führt zu Teil 1.