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Wednesday, April 8, 2009

The Rock - Fels der Entscheidung


"The Rock - Fels der Entscheidung"



Inhalt: Der mehrfach hochdekorierte General Hummel stiehlt mehrere Raketen bestückt mit tödlichen chemischen Sprengköpfen. Er droht, diese Rakten auf San Francisco abzufeuern, wenn man ihm nicht 100 Millionen Dollar auszahlt. Er will dieses Geld für die Hinterbliebenen der Soldaten benutzen, die von ihrer eigenen Regierung im Stich gelassen wurden.

Den Rest des Geldes will er für sich und seine Leute haben. Um seine Forderungen durchzusetzen, verschanzt er sich zusammen mit 81 Geiseln und seinen Leuten auf der ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz.



Um an ihn und die Raketen heranzukommen, will man sich durch die unterirdischen Gänge, die die Insel durchziehen, an die Raketen heranschleichen. Dafür braucht man aber die Hilfe eines ehemaligen Insassen von Alcatraz, der sich dort unten auskennt.

Dieser ehemalige Insasse ist John Patrick Mason, der zusammen mit einer Einheit Soldaten und dem FBI Agent Goodspeed die Insel heimlich betreten. Goodspeed ist Experte für chemische Waffen und soll die Raketen vor Ort entschärfen. Doch das Unternehmen wird entdeckt und die Terroristen lassen die Soldaten in eine Falle laufen. Nun hängt alles von Mason und Goodspeed ab, die als einzige der Einheit noch am Leben sind.


USA, 1995, 96
Original-Titel: THE ROCK

Darsteller:
Sean Connery (John Patrick Mason)
Nicolas Cage (Stanley Goodspeed)
Ed Harris (Brigade General Francis Hummel)
John Spencer (James Womack)
David Morse (Major Baxter)
William Forsythe (Ernest Paxton)
Michael Biehn (Commander Anderson)
Vanessa Marcil (Carla Pestalozzi)
John C. McGinley (Captain Hendrix)
Gregory Sporleder (Captain Frye)

Drehbuch: David Weisberg & Douglas S. Cook und Mark Rosner
Story: David Weisberg & Douglas S. Cook
Ausführende Produzenten: Sean Connery, Louis A. Stoller, William Stuart
Produzenten: Don Simpson, Jerry Bruckheimer
Regie: Michael Bay


HINTER DEN KULISSEN

Fans des Action-Genres werden an "The Rock" bestimmt ihre Freude haben. Die (nicht sehr ausgefeilte, aber ausreichende) Geschichte schafft es, die Überlänge des Films hindurch zu unterhalten, was meiner Ansicht nach einzig und allein den beiden Hauptdarstellern zu verdanken ist.

Sean Connery und Nicolas Cage machen ihre Sache hier sehr gut. Sie schaffen es, ihre Rollen glaubhaft auf die Leinwand, bzw. den Bildschirm, zu bringen. Ab der Hälfte des Films steht einzig die Action im Vordergrund. Regisseur Michael Bay unterliess es fast ganz, näher auf die Geiseln einzugehen, die in den Zellen gefangengehalten werden.

Was dem Erzählfluss des Films aber nur zugute kam, denn so wurde die Handlung konsequent weitergeführt und es bestand überhaupt keine Gefahr, dass Langeweile mal aufkommen könnte.

Regisseur Michael Bay wollte zunächst die Bauten, die Alcatraz darstellen sollten, im Studio nachbauen, unterliess es aber. Er hatte der ehemaligen Gefängnisinsel einen Besuch abgestattet und es durchgesetzt, dass die Insel selber der Hauptdrehort sein sollte.

Also musste allerhand schweres Gerät nach Alcatraz gebracht werden und auch die Darsteller verbrachten auf dieser Insel viele Stunden der Drehzeit, die Ende 1995 begann und im Februar 1996 abgeschlossen wurde.

Störend fielen mir nur die Action-Szenen bei der Verfolgungsjagd auf, nachdem Connery einen Wagen stiehlt und in der Innenstadt von San Francisco ein bisschen "umdekoriert". Diese (wirklich gut gemachten Action-Szenen) wurden von einer ständig hin und her wackelnden Kamera aufgenommen und teils aus so ungünstigen Positionen heraus, dass man manchmal gar nicht mehr erkennen konnte, wo man denn nun war. Es ging hier viel von der Wucht der Szenen durch diese ungünstige Handhabung verloren.

Die Kinozuschauer verhalfen dem Film weltweit zu einem überragenden Siegeszug. 134 Millionen Dollar Einnahmen stand Ende 1996 unter der Bilanz - aber das waren nur die US-Einnahmen. Insgesamt spielte der Film 325 Millionen Dollar ein; bei einem Budget von 75 Millionen.

In Deutschland läuft der Film im Fernsehen unter dem Titel "The Rock - Fels der Entscheidung". Auf DVD findet man ihn auch mit dem Titel "The Rock - Entscheidung auf Alcatraz".



FAZIT

"The Rock" ist ein solider, spannender und unterhaltsamer Action-Film, der seine Fans damals im Kino gefunden hat und auch im Fernsehen fand, wie die häufigen Wiederholungen zeigen. Die sehr guten Effekte, die ausreichende Geschichte und die Darsteller - vor allem Connery und Cage - machen diesen Film zu einem guter Vertreter seines Genre.

Bedauerlich für die deutschen Fans war nur die Tatsache, dass Connery's Stamm-Synchronsprecher Gert Günther Hoffmann nach seinem Tode nicht mehr zur Verfügung stand. Ab 1994 musste man mit verschiedenen Sprechern Vorlieb nehmen. In "The Rock" und eine Jahr vorher in "First Knight" sprach Manfred Wagner, doch auch er war nur zweimal tätig, da er 1996 verstarb.



RANDBEMERKUNG
Der Film ist dem Produzenten Don Simpson gewidmet, der während der Dreharbeiten am 19. Januar 1996 an Herzstillstand verstarb. Simpson produzierte mit Jerry Bruckheimer zusammen erfolgreiche Filme wie "Flashdance" ("Flashdance", 1983), "Beverly Hills Cop" ("Beverly Hills Cop", 1984), "Days of Thunder" (1990) oder eben "The Rock".



Dieser Link führt zur Bestellung dieser Doppel-DVD mit Extras.

Wednesday, March 25, 2009

Dragonheart


"Dragonheart"



Inhalt: Der Ritter Bowen zieht solange durchs Land, bis alle Drachen vernichtet worden sind. Eines Tages trifft er auf den letzten Drachen, den er allerdings nicht besiegen kann.

Die beiden schliessen sich letztendlich zusammen, um einem Prinzen, dem der Drache früher mal geholfen hat, in seine Schranken zu weisen, da seine Tyrannei immer mehr steigt.

USA, 1995, 96
Original-Titel: DRAGONHEART

Darsteller:
Dennis Quaid (Bowen)
David Thewlis (Einon)
Pete Postlethwaite (Gilbert)
Dina Meyer (Kara)
Jason Isaacs (Lord Felton)
Brian Thompson (Brok)
Lee Oakes (Einon als Kind)
Wolf Christian (Hewe)

Drehbuch: Charles Edward Pogue
Story: Patrick Read Johnson & Charles Edward Pogue
Ausführende Produzenten: Patrick Read Johnson, David Rotman
Produzentin: Raffaella De Laurentiis
Regie: Rob Cohen

HINTER DEN KULISSEN

In den 90er Jahren kam die Fantasy wieder verstärkt zurück: im Fernsehen durch verschiedene erfolgreiche Serien, aber auch durch Kinofilme wurde die Fantasy wieder ein gewinnversprechendes Genre.

Dadurch und vielleicht durch den weltweiten Erfolg von "Braveheart" (1994, 95, von und mit Mel Gibson) angeregt, begannen 1995 die Arbeiten an "Dragonheart", der eine Geschichte erzählt, wie sie aus den Zeiten von König Artus stammen könnte. Ein Ritter, der sich aufmacht, um alle Drachen zu vernichten.

Ganz so bierernst wie es sich anhört, ist dieser Film dann aber doch nicht. Neben einzeln aufblitzender Situationskomik gibt es mehr Wortwitz zu hören, der durch die Dialoge zwischen dem Ritter (sehr gut gespielt von Dennis Quaid) und dem Drachen entsteht.

Im Original wurde der (nahezu vollständig am Computer erzeugte) Drache von Sean Connery gesprochen, der mit seiner sonoren Stimme ausgezeichnet für diesen Part ausgesucht war. In der deutschen Synchronisation übernahm diese Rolle Mario Adorf.

Mit einem Budget von 57 Millionen Dollar wurde "Dragonheart" ein Wagnis, das sich aber letztlich auszahlte. Weltweite Einnahmen von 104 Millionen Dollar standen 1996 unter der Bilanz dieses Films.



ABSCHLIESSEND

"Dragonheart" ist ein Fantasy-Werk, das alle guten Seiten des Genres enthält. Fans dieser Filme werden hierbei bestimmt ihren Spass haben. Die gute Geschichte, der sprechende Drache, herausragende Effekte, gute Darsteller und die witzigen Seiten machen diesen Film zu einem echten Genuss.



FORTSETZUNG

2000 kam die unvermeidliche Fortsetzung: der erneut von Raffaella De Laurentiis produzierte "Dragonheart: A New Beginning" in der Regie von Doug Lefler nach einem Drehbuch von Shari Goodhartz.

Christopher Masterson, Harry Van Gorkum und Matt Hickey spielten diesmal die Hauptrollen. Doch dieser direkt für den Videomarkt produzierte Film konnte weder Fans noch Kritiker so richtig überzeugen.



Den Fantasy-Spaß gibt es hier auf DVD.

Tuesday, February 17, 2009

Die Wiege der Sonne


"Die Wiege der Sonne"

Inhalt: Lieutenant Web Smith ist Kontakt-Officer der Polizei in Los Angeles, das sind Beamte, die immer dann eingesetzt werden, wenn Ausländer oder ausländische Diplomaten mit der Polizei in Kontakt kommen, aus welchen Gründen auch immer.

Eines Abends wird er informiert, dass im neu errichteten Gebäude der japanischen Firma "Nakamoto" eine Leiche aufgefunden wurde. Unterwegs nimmt er John Connor mit, einen Japan-Experten, der auch Jahre dort gelebt hat. Als die beiden Ermittler entdecken, dass es Überwachungs-Kameras gibt, die das Geschehen aufgenommen haben, wollen sie die Aufnahmen sehen und entdecken dort den Täter.

Bei der Festnahme von Eddie Sakamura kann dieser entkommen und fährt mit seinem Wagen in rasendem Tempo weg, dabei kommt er augenscheinlich ums Leben. Später finden Smith und Connor heraus, dass die Aufnahmen der Kameras manipuliert wurden und Eddie nicht der Täter war.

USA, 1992, 93
Original-Titel: RISING SUN

Darsteller:
Sean Connery (Captain John Connor)
Wesley Snipes (Lieutenant Webster Smith)
Harvey Keitel (Lieutenant Tom Graham)
Cary-Hiroyuki Tagawa (Eddie Sakamura)
Kevin Anderson (Bob Richmond)
Mako (Yoshida-san)
Ray WIse (Senator Morton)
Stan Egi (Ishihara)
Tia Carrere (Jingo Asakuma)
Steve Buscemi (Willy)
Tatjana Patitz (Cheryl)

Drehbuch: Philip Kaufman und Michael Crichton & Michael Backes
nach dem Roman "Rising Sun" von Michael Crichton
Ausführender Produzent: Sean Connery
Produzent: Peter Kaufman
Regie: Philip Kaufman


HINTER DEN KULISSEN
Noch während der letzten Arbeiten an Steven Spielberg´s Erfolgsfilm "Jurassic Park" befand sich schon der nächste Film kurz vor dem Abschluß, der nach einem Roman des Autoren Michael Crichton entstand: "Rising Sun" ("Die Wiege der Sonne"). Nach seinem Roman zu "Jurassic Park" hatte er an diesem Buch schon 1992 begonnen.

Und bei dem Erfolg, den Crichton um 1992 herum hatte, war es eigentlich keine Frage mehr, ob sein neuestes Werk verfilmt werden würde, sondern nur noch von wem und wann es verfilmt werden würde. So begannen schon 1992 die Arbeiten an der Verfilmung seines neuesten Buches.

In den USA ging "Jurassic Park" am 11. Juni 1993 an den Start, bei uns am 2. September. Und während "Rising Sun" in den USA am 30. Juli 1993 startete - also knapp einen Monat später -, dauerte es bei uns bis zum 11. November 1993, bis der Film unter dem Titel "Die Wiege der Sonne" in den Lichtspielhäusern anlief.


Im Roman geht es eigentlich um einen Mord, es ist also streng genommen ein Kriminalroman, für den man Crichton damals öfter vorwarf, er enthalte anti-japanische Tendenzen. Dem kann ich aber nicht zustimmen, es gibt zwar oft im Buch Seitenhiebe darauf, wieviele Geschäfte mittlerweile den Japanern in den USA gehören; und Crichton läßt sich auch oft über japanische (Geschäfts-)Sitten und (Geschäfts-)Gebräuche aus, dennoch ist es kein anti-japanischer Roman, denn ebenso viel, wie er über Japan spricht, läßt er seine Charaktere auch über Amerika reden, über die Gesetze, Machenschaften und Gebräuche und auch hier lässt er seine Figuren positive und negative Gepflogenheiten anklagen.

Den Titel "Rising Sun" kann man mit "aufgehende Sonne" übersetzen, diesen Titel hatte Crichton wohl in Anspielung an den üblichen anderen Namen Japans gewählt, der da lautet: "Land der aufgehenden Sonne". Bei uns hiessen die ersten Auflagen des Romans schwachsinnigerweise zunächst "Nippon Connection", die weiteren Auflagen bekamen dann den Untertitel "Die Wiege der Sonne", als die Verfilmung bereits feststand und später hieß dann sowohl der Film, wie auch alle weiteren Ausgaben des Buches "Die Wiege der Sonne", wobei dieser Titel auch nicht gerade der Weisheit letzter Schluß ist. Man hätte ja einfach mal (welch Wagnis!!) den Originaltitel übersetzen können.

Philip Kaufman´s "Rising sun" gibt den Inhalt des Romans alles in allem ziemlich gut wieder: es ist keine  werkgetreue Adaption der Vorlage, doch sind alle wichtigen Handlungen und Nebenhandlungen so oder so ähnlich im Film vorhanden. All jenen, denen das Buch gefallen hat, werden an dem Film ihre Freude haben - zwar eingeschränkte Freude, weil eben nicht alles so ist, wie im Buch, doch die Aussage, die Atmosphäre und die Stimmung des Romans haben Kaufman und die übrigen Drehbuchautoren wirklich gut wiedergegeben.

Das Buch "Rising Sun" hat über 400 Seiten, dass da die Handlung etwas gekürzt werden musste, versteht sich von selbst, sonst wäre aus dem knapp 2-Stunden-Film ein 4-Stunden-Film geworden. Die Änderungen oder Kürzungen, die vorgenommmen wurden, behindern den Erzählfluss auch nicht im Mindesten, im Gegenteil, sie tun der Handlung gut, denn ein kleiner Minuspunkt des Romans ist die Länge.

Die Geschichte gibt nicht genug her, um die vollen 400 Seiten hindurch gut und spannend zu unterhalten, es gibt während des Lesens ein paar Durststrecken, die man überwinden muss.



ABSCHLIESSEND
Abschließend kann ich sagen: wem das Buch gefallen hat, dem wird auch der Film gefallen. "Rising sun" ist bestimmt nicht das beste Buch, das Michael Crichton geschrieben hatte und als Film ist "Rising sun" auch nicht unbedingt die Offenbarung, aber es ist ein guter Film, dessen Spannung zwar nicht sehr groß ist, die aber ausreichend ist und dem Film auf diese Weise keine Durchhänger gibt und keine Stellen aufweist, an denen man das Interesse verlieren könnte.

Es ist ein Kriminalfilm, der durch die beiden Hauptdarsteller Sean Connery und Wesley Snipes zwei unübersehbare Vorzüge hat, die allein schon das Ansehen des Films wert sind. Es gibt garantiert bessere Werke aus diesem Genre, aber interessante und vielschichte Nebencharaktere, eine gute Geschichte und der durchgehende Erzählfluss sorgen dafür, dass man beim Ansehen des Films Spaß hat.



"Die Wiege der Sonne" auf DVD gibt es u.a. hier.

Monday, January 19, 2009

Highlander


"Highlander"

Inhalt: New York, 1985: in einer Tiefgarage stehen sich zwei Männer zu einem Duell auf Leben und Tod gegenüber. Sie kämpfen dabei nicht mit modernen Waffen, sondern mit Schwertern. Am Ende des Kampfes wird der ältere enthauptet und nach einem Aufblitzen von gleißenden Licht, das sich im Sieger sammelt, ist der Spuk vorüber.

Schottland, 1536: An der Spitze seines Clans geht der junge Connor MacLeod in seine erste große Schlacht. Doch bald schon wird er von dem Hünen Kurgan getötet, er wacht aber wieder auf und ist trotz seiner tödlichen Verwundung quicklebendig.

Die Bewohner des Ortes halten ihn für einen Dämon und verstossen ihn. Einige Zeit später lernt er den spanischen Edelmann Ramirez kennen, der ihm erzählt, das er zu den Unsterblichen gehört. Diese Menschen können nicht sterben, es sei denn, sie werden enthauptet.

New York, 1985: Kurgan und Connor MacLeod treffen sich seit Jahren wieder, um den Kampf, den sie 1536 begonnen hatten, zu beenden. Unter den Unsterblichen gilt seit dieser Zeit die Regel: es kann nur einen gaben.

USA, England, 1985, 86
Original-Titel: HIGHLANDER

Darsteller:
Christopher Lambert (Connor MacLeod)
Roxanne Hart (Brenda J.Wyatt)
Clancy Brown (Kurgan)
Sean Connery (Juan Sanchez Villa-Lobos Ramirez)
Beatie Edney (Heather MacLeod)
Alan North (Lt. Frank Moran)
Jon Polito (Det. Walter Bedsoe)
Sheila Gish (Rachel Ellenstein)
Hugh Quarshie (Sunda)
Christopher Malcolm (Kirk Matunas)
Peter Diamond (Aman Fasil)
Billy Hartman (Dugal MacLeod)

Drehbuch: Gregory Widen, Peter Bellwood & Larry Ferguson
Ausführender Produzent: E.C. Monell
Produzenten: Peter S.Davis, William N.Panzer
Regie: Russell Mulcahy


HINTER DEN KULISSEN
Die Geschichte des Films hört sich zunächst etwas albern an; Menschen, die nicht sterben können und die ewig leben, es sei denn, sie werden enthauptet. Aber "Highlander" ist nun mal kein Film, der mit der Realität unterhalten will. Es ist ein Fantasy-Werk, dass von seiner exzellenten Geschichte, verdammt guten Schauspielern (Christopher Lambert, Sean Connery, um nur die Hauptdarsteller zu nennen), seinen ausgezeichneten Effekten und der gesamten herausragenden Optik lebt.

Schon seit den 90er Jahren wird "Highlander" als moderner Klassiker bezeichnet und das völlig zu Recht. Der Film ist einfach ein Riesenspaß: spannend, mitreißend, manchmal komisch und immer unterhaltsam.



CHRISTOPHER LAMBERT
Nach seinem Erfolg als "Tarzan" in "Greystoke" 1984 gelang Christopher Lambert mit der Rolle des Connor MacLeod endgültig der Durchbruch. In den 80er Jahren hatte er noch einige erfolgreiche Rollen in Filmen, doch schaffte er es nie, zu einem Star zu werden, der auch durch andere Rollen bekannt wurde.

Für die meisten Film-Fans blieb er der "Highlander", viele andere seiner Filme blieben unbekannt oder erfolglos - oder beides.

Lambert wurde am 29.März 1957 unter dem Namen Christophe Guy Denis Lambert als Sohn eines französischen Diplomaten in New York geboren. Sein Debüt gab er in einer kleinen Rolle in dem Film "Ciao, you guys". Kleinere Auftritte in Filmen wie "Asphalte" und "Putain d´Historie d´Amour" folgten. Anerkennung und Erfolg erreichte er mit seiner ersten Produktion außerhalb Frankreichs, wo er aufgewachsen war. Als Titelheld in Hugh Hudson's "Greytsoke" spielte er als "Tarzan" in einer ziemlich werkgetreuen Umsetzung des Romans von Edgar Rice Burroughs.

Obwohl er - wie gesagt - nach "Highlander" in vielen anderen teils völlig verschiedenen Genres auftrat, schaffte er doch nie den Sprung zum Star.



FORTSETZUNGEN
Unter Fans kam der Film so gut an, dass entgegen den Erwartungen bald über eine Fortsetzung nachgedacht wurde, obwohl der Film nicht der große finanzielle Erfolg war.

1990, 91 folgte dann "Highlander II: The Quickening" ("Highlander II - Die Rückkehr"), in dem wiederrum Christopher Lambert als MacLeod auftrat und auch Sean Connery in seiner Rolle als Ramirez, obwohl er im ersten Teil ums Leben kam. Erneut unter der Regie von Russell Mulcahy kam dieser Film bei vielen Fans und Kritikern nicht gut an.

Trotz des relativ schlechten Abschneidens der Fortsetzung war die Saga des "Highlanders" noch lange nicht beendet. 1992 startete die kanadisch-französische TV-Serie "Highlander", in der Adrian Paul in der Rolle von Duncan MacLeod spielte - in der Serie war Duncan ein entfernter Verwandter von Connor MacLeod. Christopher Lambert spielte im Pilotfilm der Serie auch seine Rolle in einem Cameo-Auftritt.


Anfangs meistens nur belächelt, wurde die Serie immer mehr (durch gute Inhalte und spannende Episoden) zu einem Erfolg und die Quoten stiegen. Außer Adrian Paul spielten Stan Kirsch als Ritchie Ryan, Jim Byrnes als Joe Dawson sowie Alexandra Vandernoot, Lisa Howard, Peter Wingfield, Philip Akin oder Elizabeth Gracen in teils Hauptrollen, teils in wiederkehrenden Rollen mit. Die Serie lief immerhin bis 1998, in dieser Zeit wurden 119 Episoden produziert.

Noch während der Laufzeit der Serie kam 1994 "Highlander III: The Sorcerer" ("Highlander III - Die Legende"), erneut mit Lambert sowie Mario Van Peebles, Deobrah Kara Unger und Mako. Doch dieser von Andrew Morahan inszenierte Film kam noch schlechter weg und löste bei manchen Kritikern Hohngelächter aus. Auch viele Fans lehnten diesen Teil der Reihe komplett ab.


Im selben Jahr, als die erste Serie endete (1998), begann die Produktion der ersten Ableger-Serie: "Highlander: The Raven", die allerdings nur eine Staffel überlebte. Elizabeth Gracen als Amanda Darieux spielte in dieser Serie - neben Paul Johansson und Patricia Gage - die Hauptrolle. Gracen hatte eine wiederkehrende Rolle als Amanda in der Serie mit Adrian Paul gehabt. Diese Figur war nun die Hauptfigur.


Aber die "Highlander"-Saga sollte immer noch weitergehen: Teil 4 der Kino-Reihe kam 2000 unter dem Titel "Highlander: Endgame", in dem diesmal Christopher Lambert und Adrian Paul gemeinsam spielten; Regie führte diesmal Douglas Aarniokoski. Doch auch diesmal kam der Film nicht unbedingt gut an. Immer öfter wurde der Ruf laut, das man sich an die Regel des ersten Films gefälligst halten sollte, die da lautete: "es kann nur einen geben".

Unter der Regie von Brett Leonard ging Adrian Paul noch einmal in einen "Einsatz". Als Duncan MacLeod spielte er 2007 in "Highlander: The Source", in dem auch die aus der Serie "Highlander" bekannten Figuren Methos und Jim Byrnes auftraten - beide gespielt von ihren bekannten Darstellern: Peter Wingfield und Jim Byrnes.

Neben diesen Filmen und Serien gab es auch auf dem Gebiet der Animation etwas für die Fans: 1994 wurde die Serie "Highlander: The animated Series" gestartet, in der Miklos Perlus die Rolle des Quentin MacLeod sprach. Die Serie wurde aber kein großer Erfolg. 2007 wurde die Video-Produktion "Highlander: The Search for Vengeance" an den Start gebracht, in dem Alistair Abell die Figur des Colin MacLeod sprach.

Übrigens: "Highlander: Endgame", Teil 4 der Reihe, läuft unmittelbar danach im Anschluß um 22:35 Uhr auf Kabel eins.

Und am Freitag, dem 28, Janaur, sendet Kabel eins "Highlander - The Source" um 22:55 Uhr.


Auf DVD gibt es "Highlander" u.a. hier.

Thursday, December 18, 2008

James Bond im TV (vom 20.12.-26.12)


Über einen Monat ist es jetzt schon sehr, seit der neue James Bond-Film "Ein Quantum Trost" am 6. November in den deutschen Kinos zu sehen war. Und noch immer überschlagen sich die Fernsehsender damit, ältere Bond-Filme zu zeigen.


Vom 20. Dezember bis Ende des Monats gibt es achtmal Bond-Filme zu sehen, wovon aber auch einer öfter ausgestrahlt wird.