Monday, January 11, 2010

Tatort (13.01.10)


"Tatort: Acht Jahre später"

Inhalt: Der Einbrecher Brossberg wird aus dem Gefängnis entlassen. Vor acht Jahren hatte ihn Kommissar Haferkamp verhaftet. Brossberg hatte ihm Rache geschworen, da Haferkamp im Zuge der Verhaftung seinen Bruder erschossen hatte. Als Haferkamp von der Entlassung hört, nimmt er es nicht allzu ernst.

Frau Pallenburg, die ehemalige Geliebte des Einbrechers, sieht sich allerdings in grösster Gefahr, da Brossberg geschworen hat, auch sie zu beseitigen. Haferkamp übernimmt schließlich die Aufgabe, die Frau zu beschützen.

Es sieht zunächst so aus, als wäre alle Aufregung umsonst gewesen. Der von der Polizei beobachtete Brossberg unternimmt nichts, um seine Rache zu vollenden, bis ein Mordanschlag auf Frau Pallenburg verübt wird. Die Fahndung nach dem Einbrecher wird eingeleitet.



Deutschland (TV), 1974
Erstausstrahlung: 28. April 1974

Darsteller:
Hansjörg Felmy (Kommissar Heinz Haferkamp)
Christine Ostermayer (Frau Pallenburg)
Relja Basic (Brossberg)
Karin Eickelbaum (Ingrid Haferkamp)
Willy Semmelrogge (Willy Kreutzer)
Bernd Schäfer (Scheffner)
Ulrich von Dobschütz (Kaslik)
Herbert Bötticher (Hahrichter)
Max Mairich (Gefängnisdirektor)

Drehbuch: Karl Heinz Willschrei
Regie: Wolfgang Becker


HINTER DEN KULISSEN
Mit dieser von der "Bavaria Atelier" und dem WDR produzierten Episode, der insgesamt 39., begann damals der Erfolg des "Tatort" noch mehr zu steigen, denn hier spielte zum ersten Mal Hansjörg Felmy die Rolle des Kommissars. Felmy wurde in den nächsten Jahren einer der populärsten Kommissare innerhalb der Reihe und dazu gehört er heute immer noch.

20mal spielte er bis 1980 die Rolle von Heinz Haferkamp, bis er in der 1980 produzierten Folge "Schönes Wochenende" zum letzten Mal als solcher im "Tatort" zu sehen war. In fast allen Episoden dabei war Karin Eickelbaum in der Rolle seiner Ehefrau Ingrid. Auch sie gab in dieser Folge ihr Debüt und spielte auch in "Schönes Wochenende" zum letzten Mal. Allerdings war sie "nur" in 17 Folgen dabei. 1992 spielte sie eine Gast-Rolle als Karola Amendt in der Folge "Verspekuliert".

Sunday, January 10, 2010

Simon and Simon (2/2)


Heute erscheint der zweite und letzte Teil über die TV-Serie "Simon and Simon". Zum ersten Teil kann man über diesen Link kommen.

DIE SERIE IN DEUTSCHLAND
Bei uns begann die ARD die Serie im Januar 1986 zu senden. Als "Pilotfilm" verkaufte man den Zuschauer die Doppelfolge "Mord im Paradies". Diese Folge aber ist von 1983 - und die Serie begann 1981 (so typisch für das Verhalten des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens).

Die Serie wurde dann im Vorabendprogramm ausgestrahlt. Nach der Erstsendung kamen schon ab 1990 Wiederholungen und ab dann noch einmal 1993. Weitere Sendeplätze bekam die Serie auf "Vox", "Super RTL" oder "Das Vierte", wo sie 2006 vorerst zum letzten Mal gesendet wurde.

Für die Synchronisation der Hauptdarsteller hatte man zwei Sprecher, die damals schon zu den Besten gehörten, die es hierzulande gab: Joachim Tennstedt lieh Jameson Parker seine Stimme und Frank Glaubrecht sprach Gerald McRaney.

Tennstedt (geboren am 10. Oktober 1950) ist seit vielen Jahren als Synchronsprecher mehr als nur bekannt. Jeder, der sich öfter Filme oder TV-Serien ansieht, wird seine Stimme schon mal gehört haben. Er ist Stamm-Sprecher beispielsweise von John Malkovich, Mickey Rourke, Billy Crystal, Michael Keaton, Eric Roberts, Jeff Bridges, Christopher Lambert oder Billy Bob Thornrn, William H. Macy, Mel Gibson, Jeff Goldblum, Steve Guttenberg oder Bruce Boxleitner, den er beispielsweise in "Babylon 5" sprach, sowie in dessen Serie "Agentin mit Herz", in der er mit Kate Jackson zusammen spielte.

Ebenso sprach er sehr oft den Schauspieler James Belushi, den er in über einem Dutzend Filmen sprach: in den "K-9"-Filmen, die bei uns "Mein Partner mit der kalten Schnauze" heissen, oder in "Spuren von Rot" (1992), "L. A. Psycho" (1997), "Wag the Dog" (1997), "Joe Jedermann" (2001) oder "Underdog" (2008), sowie in der TV-Serie "According to Jim" ("Immer wieder Jim").


Frank Glaubrecht gehört zusammen mit Namen wie Rainer Brandt, Arnold Marquis oder Thomas Danneberg zum "Urgestein" der deutschen Synchronisation. Seit den 70er Jahren ist er als Sprecher (bis heute!) tätig und sprach in seiner Laufzeit so viele ausländische Schauspieler, dass allein die Auflistung darüber schon eine ziemliche Anzahl beinhaltet.

Er ist Stammsprecher für Pierce Brosnan, den er nicht nur in dessen James Bond-Filmen sprach, sondern auch schon davor in vielen Filmen synchronisiert hatte. Nicht nur in dessen Filmen sprach er ihn, auch in seinen Serien "Die Mansions aus Amerika" (1981), "Remington Steele" (1982 - 1987) oder in der TV-Mini-Serie "Noble House".

Glaubrecht (geboren am 15. Juli 1943 in Berlin) ist außerdem häufiger Sprecher von Kevin Costner, Al Pacino, Jeremy Irons, Sam Shepard, Christopher Walken, Alain Delon, Richard Gere, James Woods, David Bowie, Bryan Brown, Paul Hogan, Richard Dreyfuss und in einigen wenigen Filmen Mel Gibson, Armand Assante, David Carradine, Timothy Dalton, Walter Koenig (in zwei "Star Trek"-Filmen), Peter Weller oder Daniel Day-Lewis. Außerdem sprach er auch sich selber in den Filmen "Geheimcode: Wildgänse" (1984), "Der Commander" (1988) oder "Die Götter müssen verrückt sein 2" (1989), obwohl das nicht so oft vorkam, da seine Laufbahn als Darsteller nicht so erfolgreich war wie die als Sprecher.

Auch in TV-Serien hörte und hört man ihn oft. Er sprach Paul Michael Glaser als "Starsky" in "Starky & Hutch", Robert Urich in "Vega$" und in "Spenser", Jared Martin (als Dusty Farlow) in "Dallas" oder James Woods in "Shark".


DIE EPISODEN

      1. Staffel (1981 - 1982)
      US-Sendedaten: 24. November 1981 - 16. März 1982
1.) DETAILS AT ELEVEN (Kein Fön im Badezimmer)
2.) LOVE, CHRISTY (Zwei Brüder und 'ne kühle Blonde)
3.) TRAPDOORS (Bankraub ist ein Kinderspiel)
4.) A RECIPE FOR DISASTER (Zwei Schnüffler auf Kaffeefahrt)
5.) THE LEAST DANGEROUS GAME (Unser Leo ist nicht so)
6.) THE DEAD LETTER FILE (Es ist nicht alles Ruß im Schornstein)
7.) THE HOTTEST TICKET IN TOWN (Hoppla, die Karten kommen)
8.) ASHES TO AHSES, AND NONE TOO SOON (Asche zu Asche)
9.) THE UNCIVIL SERVANT (Die Steuerkeule)
10.) EARTH TO STACEY (Schatz, ich hab's nicht so gemeint)
11.) DOUBLE ENTRY (Üb' immer Treu und Redlichkeit)
12.) MATCHMAKER (Treulich verführt)
13.) THANKS FOR THE MEMORIES


      2. Staffel (1982 - 1983)
      US-Sendedaten: 7. Oktober 1982 - 31. März 1983
14.) EMERALDS ARE NOT A GIRL'S BEST FRIEND (Die Smaragdmieze)
15.) MIKE & PAT (Liebe unter Wasser)
16.) GUESSING GAME (Rot macht tot)
17.) ART FOR ARTHUR'S SAKE (Eine Hirschkuh kommt selten allein)
18.) THE TEN THOUSAND DOLLAR DEDUCTIBLE (Diamanten fallen nicht vom Himmel)
19.) ROUGH RIDER RIDES AGAIN (Reit' weiter, wilder Reiter)
20.) SOMETIMES DREAMS COME TRUE (Meine Schwester bin ich)
21.) THE LAST TIME I SAW MICHAEL (Guten Tag, ich bin dein Mann)
22.) FOWL PLAY (Ein Huhn spielt falsch)
23.) THIN AIR (Wenn's dem bösen Nachbarn nicht gefällt)
24.) MURDER BETWEEN THE LINES (Mord mit spitzer Feder)
25.) PSYCHED OUT
26.) PIRATE'S KEY: PART 1 (Mord im Paradies, Teil 1)
27.) PIRATE'S KEY: PART 2 (Mord im Paradies, Teil 2)
28.) THE CLUB MURDER VACATION (Wenn einer eine Reise tut...)
29.) IT'S ONLY A GAME (Ein Mensch stirbt nicht vom Chip allein)
30.) DESIGN FOR KILLING (Modemachers Meuchelmord)
31.) THE LIST (Die Schönen und die Toten)
32.) WHAT'S IN A GNOME?
33.) THE SECRET OF THE CHROME EAGLE (Zum Glück geht's Stück für Stück)
34.) ROOM 3502 (Zimmer, Zoff und Zofe)
35.) RED DOG BLUES (Roter Hund heißt seine Tante)
36.) THE SKELETON WHO CAME OUT OF THE CLOSET


      3. Staffel (1983 - 1984)
      US-Sendedaten: 29. September 1983 - 29. März 1984
37.) GRAND ILLUSION (Sturm im Wassersarg)
38.) D.J., D.O.A. (Mord um Mitternacht)
39.) I HEARD IT WAS MURDER (Ich höre was, was du nicht siehst)
40.) BAIL OUT (Vom Himmel hoch)
41.) FLY THE ALIBI SKIES (Kein Alibi fällt vom Himmel)
42.) SHADOW OF SAM PENNY (Gänsehaut und Klapperschlange)
43.) CAUGHT BETWEEN THE DEVIL AND THE DEEP BLUE SEA
44.) THE BARE FACTS (Fahndung ohne Hemd und Hose)
45.) TOO MUCH OF A GOOD THING (3 Frauen sind besser als keine)
46.) BETTY GRABLE FLIES AGAIN (Flieg Opa, flieg)
47.) BON VOYAGE, ALONSO (Das Alptraumschiff)
48.) ALL YOUR FAVORITE GAMES (Das Eiswürfelspiel)
49.) JOHN DOE (Keine Spur ist auch 'ne Spur)
50.) DEAR LOVESICK (Der eingebildete Liebeskranke)
51.) BLOODLINES (Hoppe, hoppe Reiter)
52.) HEELS AND TOES (Trau' keinem Joghurt)
53.) THE WRONG STUFF
54.) DOUBLE PLAY (Auf alle Fälle eine Falle)
55.) UNDER THE KNIFE (Wer aufsteht, muß sitzen)
56.) HARM'S WAY
57.) THE DILLINGER PRINT (50 Jahre und kein bißchen tot)
58.) CORPUS DELECTI (Ein Gebiß sagt die Wahrheit)
59.) THE DISAPPEARANCE OF HARRY THE HAT (Ach, du lieber Harry)


      4. Staffel (1984 - 1985)
      US-Sendedaten: 27. September 1984 - 28. März 1985
60.) C'EST SIMON: PART 1
61.) C'EST SIMON: PART 2
62.) A LITTLE WINE WITH MURDER? (Das letzte Ma(h)l)
63.) THE DARK SIDE OF THE STREET (Trau schau wem)
64.) MANNA FROM HEAVEN (Haben Sie mein Alibi gesehen?)
65.) WHAT GOES AROUND COMES AROUND (Die 10.000 Dollar-Schikane)
66.) WHO KILLED THE SIXTIES? (Auch Blumenkinder werden älter)
67.) BREAK A LEG, DARLING (Mimen morden nicht)
68.) ALMOST COMPLETELY OUT OF CIRCULATION (Die Geißel des Universums)
69.) OUR FAIR CITY (Das Lasterpflaster)
70.) DEEP COVER (Gut getarnt ist halb gewonnen)
71.) REVOLUTION #9-1/2 (Sojabohnen und Kannibalen)
72.) YES, VIRGINIA, THERE IS A LIBERACE (Der Nikolaus macht's möglich)
73.) ALMOST FOOLPROOF (Lolita für Arme)
74.) ENTER THE JAGUAR (Ein Jaguar hat keinen Vogel)
75.) SIMON WITHOUT SIMON: PART 1 (Das Geheimnis des verschwundenen Popcorns)
76.) SIMON WITHOUT SIMON: PART 2 (Kunstfehler sind keine Kunst)
77.) SLITHER (Engelsstaub)
78.) THE MICKEY MOUSE MOB (Die Mickymaus-Bande)
79.) MUMMY TALKS (Der Mumienmacher)
80.) MARLOWE, COME HOME (Einfach tierisch)
81.) OUT-OF-TOWN BROWN (Drei Typen gegen eine Stadt)


      5. Staffel (1985 - 1986)
      US-Sendedaten: 3. Oktober 1985 - 1. Mai 1986
82.) LOVE AND/OR MARRIAGE (Heiraten ist ansteckend)
83.) BURDEN OF THE BEAST (Tatwaffe Affe)
84.) THE THIRD EYE
85.) THE ENCHILADA EXPRESS (Schüsse, Schieber, Scheidung)
86.) THE SKULL OF NOSTRADAMUS (Dreimal schwarzer Kater)
87.) HAVE YOU HUGGED YOUR PRIVATE DETECTIVE TODAY? (Die Kußklinik)
88.) REUNION AT ALCATRAZ (Auf Wiedersehen in Alcatraz)
89.) DOWN-HOME COUNTRY BLUES (Rick Superstar)
90.) QUINT IS OUT
91.) WALK A MILE IN MY HAT (Mein Bruder bin ich)
92.) FACETS (Familienfehde mit Schliff)
93.) SUNRISE AT CAMP APOLLO (Pfadfindereien)
94.) THE BLUE CHIP STOMP (Ballsaison)
95.) SOMETHING FOR SARAH (Ein Koffer voller Knete)
96.) MOBILE HOME OF THE BRAVE (Schnappschuß mit Folgen)
97.) FAMILY FORECAST (Pizza mit Bombe)
98.) A SIGNIFICANT OBSESSION (Nacht ohne Fesseln)
99.) FOR THE PEOPLE (Ihr Zuege, Herr Staatsanwalt?)
100.) FULL MOON BLUES (Gefühlsaerobic)
101.) EYE OF THE BEHOLDER (Wenn das Daddy wüßte)
102.) D-I-V-O-R-C-E (Alter schützt vor Scheidung nicht)
103.) ACT FIVE (Wer zuletzt lacht, lacht am besten)
104.) THE LAST HARANGUE (Wer die Wahl hat, hat die Qual)
105.) THE APPLE DOESN'T FALL FAR FROM THE TREE (Keine Ahnung von den Ahnen)


      6. Staffel (1986 - 1987)
      US-Sendedaten: 25. September 1986 - 26. März 1987
106.) COMPETITION -- WHO NEEDS IT? (Schiffe versenken)
107.) A.W.O.L. (Die eiserne Jungfrau)
108.) STILL PHIL AFTER ALL THESE YEARS (Schnee von gestern)
109.) THE COP WHO CAME TO DINNER
110.) TREASURE (Wüstes in der Wüste)
111.) THE LAST BIG BREAK (Der Dauerwellenreiter)
112.) THE ROOKIE (Bulle im Rock)
113.) LIKE FATHER, LIKE SON (Wie der Vater, so der Sohn)
114.) THE CASE OF DON DIABLO (Wettbewerb und Mord)
115.) MRS. SIMON & MRS. SIMON (Scheidung inbegriffen)
116.) JUST BECAUSE I'M PARANOID (Die schnelle Jenny)
117.) TONSILLITIS
118.) DEEP WATER DEATH (Unterwasserdiamantenklau)
119.) FOR OLD CRIME'S SAKE (Je oller - je doller)
120.) OPPOSITES ATTACK (Schwert und Holzstock)
121.) JUDGEMENT CALL
122.) TANNER, P.I. FOR HIRE (Detektive haufenweise)
123.) ANCIENT ECHOES (Die Geister, die sie riefen)
124.) SECOND-STORY SIMONS (James Bond läßt grüßen)
125.) I THOUGHT THE WAR WAS OVER
126.) LOST LADY (Sie liebte Walnußeis)
127.) WALKING POINT (Liebe macht blind)


      7. Staffel (1987 - 1988)
      US-Sendedaten: 3. Dezember 1987 - 7. April 1988
128.) NEW COP IN TOWN (Die Lady ist ein Bulle)
129.) DESPERATELY SEEKING DACODY (Dacody verzweifelt gesucht)
130.) YOU, TOO, CAN BE A DETECTIVE (Gangster, Geld und heiße Nächte)
131.) SHADOWS (Aufs Kreuz gelegt)
132.) SECOND SWELL
133.) FOREVER HOLD YOUR PIECE (Zwischen Null und Zero)
134.) TALE OF THE TIGER (Die Spur des Tigers)
135.) NUEVO SALVADOR
136.) BAD BETTY (Ein ausgekochtes Biest)
137.) BAJA, HUMBUG (Papa Hemingway Simon)
138.) A FIRM GRASP OF REALITY
139.) TIES THAT BIND (Koks und Kegel)
140.) LITTLE BOY DEAD (Er war erst zwölf)
141.) SUDDEN STORM
142.) SOMETHING SPECIAL (Schweineblut und Schwefelsäure)
143.) MAY THE ROAD RISE UP (Schatten der Vergangenheit)


      8. Staffel (1988 - 1989)
      US-Sendedaten: 8. Oktober 1988 - 22. März 1989
144.) BEAUTY AND DECEASED (Wer ist der Schönste im ganzen Land?)
145.) SIMON & SIMON AND ASSOCIATES (Detektei Größenwahn)
146.) ZEN AND THE ART OF THE SPLIT-FINGER FASTBALL (Balla Balla)
147.) THE MERRY ADVENTURES OF ROBERT HOOD (Ohne Pfeil und Bogen)
148.) AIN'T GONNA GET IT FROM ME, JACK (Gefährliche Frechheit)
149.) LOVE SONG OF ABIGAIL MARSH
150.) SIMON & SIMON Jr. (Der Apfel fällt nicht weit von Rick)
151.) CLOAK OF DANGER (Tödlicher Husten)
152.) THE RICHER THEY ARE THE HARDER THEY FALL (Reich, aber arm)
153.) PLAY IT AGAIN, SIMON (Ich seh' dir in die Augen, Kleiner)
154.) FIRST, LET'S KILL ALL THE LAWYERS (Gerechtigkeit für einen Yuppie)
155.) PHOTO FINISHED (Avanti Intigranti)
156.) SIMON SAYS "GOOD-BYE" (Drei Seelen in einer Brust)

(Die Episoden ohne deutschen Titel sind bisher bei uns nicht gesendet worden)



1994, 95:
SIMON & SIMON: IN TROUBLE AGAIN
(Arbeits-Titel: SIMON & SIMON: PRECIOUS CARGO)
TV-Film
US-Sendedatum: 23. Februar 1995

Drehbuch: Rob Hedden
Story: Rob Hedden & Andy Hedden
Ausführende Produzenten: Gerald McRaney, Jameson Parker
Produzent: Richard Brams
Regie: John McPherson

Darsteller:
Gerald McRaney, Jameson Parker, Mary Carver, Jeannie Wilson, Marshall R. Teague, Michael MacRae, Darleen Carr, Tim Reid, Colby Chester

Saturday, January 9, 2010

Tatort (10.01.10)


"Tatort: Klassentreffen"

Inhalt: Kommissar Max Ballauf erlebt nach mehreren Jahren auf einem Klassentreffen die Begegnung mit seiner Vergangenheit. Auch Jugendliebe Katja ist auf dem Treffen erschienen und obwohl sie verheiratet ist, landen beide am Ende des Abends in einem gemeinsamen Bett.

Am anderen Morgen erhalten beide die Nachricht, dass Katja's Ehemann ermordet im Hotel aufgefunden worden ist. Motive finden sich bald ebenso häufig wie Verdächtige, denn der Ermordete bekleidete eine wichtige Stellung, in der er für die Vergabe von Bauaufträgen zuständig war.

Bald ergeben sich mehrere Verbindungen zu einem Mord an dem Unternehmer Tarrach, den Ballauf's Kollege Schenk bearbeitet. Auch hier gibt es mehrere Motive für die Tat.



Deutschland (TV), 2009
Erstausstrahlung: 10. Januar 2010

Darsteller:
Klaus J. Behrendt (Kommissar Max Ballauf)
Dietmar Bär (Kommissar Freddy Schenk)
Tessa Mittelstaedt (Franziska)
Joe Bausch (Dr. Roth)
Angelika Bartsch (Kommissarin Vossbeck)
Karoline Eichhorn (Katja Dorn)
Catrin Striebeck (Bettina Hartmann)
Jasmin Schwiers (Julia)
Oliver Stritzel (Stefan Dorn)

Drehbuch: Jürgen Werner
Ausführende Produzentin: Liane Retzlaff
Produzentin: Sonja Goslicki
Regie: Kaspar Heidelbach


HINTER DEN KULISSEN
Klaus J. Behrendt ist einer der "dienstältesten" Kommissare in der "Tatort"-Reihe. Diese Folge - produziert von der "Colonia Media" und dem WDR - war sein 55. Auftritt als Kommissar. Seine erste Folge in dieser Rolle lief am 17. Mai 1992 als "Der Mörder und der Prinz". Schon 1990 hatte Behrendt einen Gastauftritt in der Episode "Schimanskis Waffe" gespielt.

Sein 56. Auftritt ist bereits abgedreht und soll voraussichtlich im März dieses Jahres unter dem Titel "Kaltes Herz" gesendet werden.

Auch Regisseur Kaspar Heidelbach erlebte mit der Folge "Klassentreffen" ein Jubiläum, aber ein kleineres. Es war die 15. Episode, die unter seiner Regie entstand. 1992 hatte er bei der Folge "Der Mörder und der Prinz" begonnen - diese Folge war auch die erste mit Klaus J. Behrendt als Kommissar Ballauf.

Friday, January 8, 2010

One Hit Wonder (2)


SPRINGWATER
"I Will Return"
von 1971
(Musik: Phil Cordell)

"I Will Return" ist ein Instrumental-Song mit einer eingehenden sehr schönen Melodie. Der Song war nicht nur in Deutschland sehr bekannt, doch schon Jahre später geriet der Name in Vergessenheit.

Das Lied selber wurde immer wieder erkannt, doch eben Interpret und oft auch der Titel des Liedes gingen irgendwann unter. Ich selber habe das Lied in den 80er Jahren per Zufall entdeckt und habe damals sehr lange danach gesucht - vergeblich gesucht, da ich nicht wusste, wie das Lied hieß, geschweige denn, von wem es war. Erst auf einem Sampler habe ich es endlich per Zufall gefunden - damals noch auf LP.

"Springwater" war weder der Name einer Band, noch eines Orchesters. Hinter diesem Namen verbarg sich der Mulit-Instrumentalist Phil Cordell (geboren sm 17. Juli 1947 in London).



Cordell war schon seit seiner Kindheit von der Musik begeistert. Nach seiner Schulzeit gründete er in Endfield seine erste Band, "Steve Douglas and the Challengers". Neben dem namensgebenden Steve Douglas als Sänger bestand die Band aus Rhythmus-Gitarrist Mick Ware, Bassist Geoff Hawkins, Schlagzeuger Derek Gough und Phil Cordell als Lead-Gitarrist.

Die neue Band versuchte durch Fleiß ihre mangelnde Bekanntheit wettzumachen und ging auf Tourneeen, die sie auch schon früh ins Ausland führten. Bassist Geoff Hawkins wurde bald durch Freddie Fields ersetzt, doch dieser und auch Steve Douglas verliessen die Band bald.

Cordell engagierte Bassist Paul Kendrick und benannte die Band um in "Tuesday Children". Es wurde sogar einige Aufnahmen im Studio gemacht, die auch auf Platte erschienen, doch Cordell war es diesmal, der der Band 1967 den Rücken kehrte, um alleine weiterzumachen.


Noch 1967 brachte Cordell den Song "Red Lady" heraus. Bei diesen Aufnahmen spielte er fast alle Instrumente selber. Seine Arbeit brachte ihm in Fachkreisen Anerkennung ein, der große Erfolg aber blieb aus.

Phil Cordell's erfolgreiche Komposition "I Will Return":


1971 erschien er dann als "Springwater" und der Song "I Will Return" kam. Das Lied wurde ein überwältigender Erfolg. Nummer 5 in England, Nummer 1 in der Schweiz und auch bei uns erreichte das Lied Ende 1971 die Charts. Volle 18 Wochen blieb es darin und eroberte mit Platz 3 den höchsten Rang.

Leider konnte Cordell den Erfolg nicht wiederholen. Er spielte ein Album als "Springwater" ein, das in den Plattenläden verstaubte. Niemand nahm davon Notiz - heute ist es für Fans ein gesuchtes Sammler-Objekt.

1974 kehrte Cordell wieder in die Hitlisten zurück. Als "Dan the Banjo Man" veröffentlichte er den (erneut) Instrumental-Song "Dan the Banjo Man". Vom Stil her ganz anders als "I Will Return" ist aber auch dieses Lied ein echter Ohrwurm. Ebenso schön wie sein erster Hit. Mit diesem Lied erreichte er unter dem neunen Namen auch die Nummer 1 in den deutschen Charts.

Aber auch hier ging das dazugehörige Album sang- und klanglos unter und Cordell verschwand fast ganz aus der internationalen Musikszene. Er nahm weiterhin Songs auf und veröffentlichte Lieder wie "Back in Your Arms", "Cheatin' in the Dark" oder "Roadie for the Band", doch fast keines davon dürfte hierzulande bekannt sein.

2005 veröffentlichte er noch die CD "Dan the Banjo Man", mit teils unveröffentlichten Aufnahmen und einer Neueinspielung von "Dan the Banjo Man".

Phil Cordell starb überraschend am 31. März 2007 im Alter von nur 59 Jahren. Er war zweimal verheiratet und hatte drei Kinder.


"I Will Return" wurde in Deutschland als Cover-Version 1972 aufgenommen. Michael Holm (geboren am 29. Juli 1943) sang dieses Lied unter dem Titel "Du weinst um mich". Hierzulande wurde dieser Titel recht erfolgreich, er kam in den Charts bis auf Rang 17.

Thursday, January 7, 2010

Simon and Simon (1/2)


SIMON & SIMON
(SIMON & SIMON)
Amerikanische TV-Serie
von 1981 - 1989
8 Staffeln
156 ca. 45minütige Episoden

Serien-Konzept: Philip DeGuere
Produktion: Universal TV
Vertrieb: Columbia Broadcasting System (CBS)
Ausführender Produzent: John G. Stephens (153 Episoden) 1981 - 1989
Ausführender Produzent: Philip DeGuere (68 Episoden) 1981 - 1984
Produzent: Mark A. Burley (122 Episoden) 1983 - 1989
Produzent: Richard Chapman (102 Episoden) 1981 - 1986

HAUPTROLLEN
JAMESON PARKER als Andrew Jackson "A. J." Simon (156 Episoden) 1981 - 1989
GERALD McRANEY als Richard "Rick" Simon (156 Episoden) 1981 - 1989

und
MARY CARVER als Cecilia Simon (153 Episoden) 1981 - 1989
mit
TIM REID als Detective Marcel "Downtown" Brown (79 Episoden) 1983 - 1987

mit
SCOTT MURPHY als Policer Officer Nixon (54 Episoden) 1984 - 1988
EDDIE BARTH als Myron Fowler (38 Episoden) 1981 - 1988
JEANNIE WILSON als Assistent-Staatsanwältin Janet Fowler (33 Episoden) 1981 - 1987
JOAN McMURTREY als Lieutenant Abigail Marsh (29 Episoden) 1987 - 1989
sowie
DONNA JEPSEN als Officer Susie (16 Episoden) 1985 - 1989
DAPHNE REID als Temple Hill (16 Episoden) 1983 - 1987
TOM O'ROURKE als Hanrahan (10 Episoden) 1986 - 1989


SERIEN-KONZEPT
Rick und A. J. Simon sind zwar Brüder, könnten aber verschiedener nicht sein. A. J. Simon ist eher konservativ, kleidet sich entsprechend und geht selten aus sich heraus.

Rick Simon, ein Vietnam-Veteran, lebt in den Tag hinein und kümmert sich nicht allzuviel um das, was allgemein als Verantwortung bezeichnet wird.

Beide gründen eines Tages die Privatdetektei "Simon & Simon". A. J. hat den Beruf des Detektivs bei Myron Fowler, dem Vater seiner Freundin Janet, erlernt und beide machen Fowler dann Konkurrenz mit ihrer Detektei.

Der Vorspann der Serie in Staffel 2:



DIE SERIE
Jameson Parker spielt in der Serie den jüngeren Bruder, doch beide Darsteller sind im selben Jahr (1947) geboren - sie trennen lediglich drei Monate voneinander.

Die Serie spielte in San Diego und sollte eigentlich "Pirates Key" heißen, was später aber noch geändert wurde. Von Anfang an wurden auch die meisten Aussenaufnahmen in San Diego gedreht. Weitere Drehorte waren Los Angeles, Marina del Rey, Santa Monica oder die "Universal Studios".


Der Start der Serie in den USA war nicht sehr leicht. Einschaltquoten kamen nie besonders hoch, was zum großen Teil an einem schlecht gewählten Sendeplatz lag. Es ging so weit, dass die Serie nach der ersten Staffel vor dem Aus stand.

Ab der zweiten Staffel bekam die Show dann endlich einen neuen Sendeplatz, unmittelbar im Anschluß an die Erfolgs-Serie "Magnum, P. I." ("Magnum"). Schon bald stiegen die Quoten wieder an. Beide Hauptdarsteller aus "Simon & Simon" absolvierten in "Magnum" übrigens einen Gast-Auftritt, ebenso wie Tom Selleck und John Hillerman aus "Magnum" in "Simon & Simon" als Gäste zu sehen waren.


Eine weitere Hauptrolle spielte Mary Carver als Cecilia Simon, die Mutter der Brüder. Sie war schon zu Beginn dabei und spielte ihre Rolle (zwar nicht in allen Episoden) bis zum Ende der Serie.

Von Anfang an zur Stammbesetzung gehörten Eddie Barth als Myron Fowler und Jeannie Wilson als Janet Fowler, Anwältin und bald Assistentin des Staatsanwaltes. In der Serie waren Janet und A. J. Simon ein Paar. Doch die beiden Charaktere verschwanden bald aus dem Sichtfeld der Zuschauer und kamen nur noch für wenige Auftritte.

Ab 1983 stieß Tim Reid als Polizist "Downtown" Brown dazu. Mit seinem Einstieg kam eine gehörige Portion Humor dazu. Etwas, was zwar ohnehin schon in der Serie vorhanden war, aber durch das Spiel von Tim Reid noch gesteigert wurde. Es schien, als ob sich das Trio McRaney/Parker/Reid perfekt ergänzten. Die Folgen, in denen Reid größere Auftritte hatte, gehörten dann in der Regel auch zu den besseren. Leider verließ Tim Reid die Serie 1987 nach 79 gedrehten Episoden.


In den letzten beiden Staffeln (1988 und 1989) wurde Joan McMurtrey als Lt. Abigail Marsh eingeführt. Sie wurde (nehme ich an) mit Absicht so völlig anders eingeführt als die Figur, die Tim Reid als "Downtown" Brown gespielt hatte. Joan McMurtrey machte ihre Sache zwar ganz gut, sie konnte aber das Ausscheiden von Tim Reid nicht ersetzen.

1989 wurde die Serie dann leider nach 156 produzierten Episoden eingestellt.

Am 23. Februar 1995 ging in den USA "Simon & Simon" noch einmal auf die US-Bildschirme. Der einzelne TV-Film "Simon & Simon: In Trouble again" wurde ausgestrahlt. Neben McRaney und Parker spielen hier noch einmal Mary Carver als Cecilia Simon, Jeannie Wilson als Janet Fowler und Tim Reid als "Downtown" Brown mit.


Erst seit September 2009 gibt es bei uns die erste Staffel der Serie auf DVD zu kaufen. Weitere Staffeln gibt es meines Wissens nach bisher noch nicht. Die ersten Folgen kann man über diesen Link bestellen.


Der zweite und letzte Teil der Reihe folgt demnächst.

Wednesday, January 6, 2010

Rush Hour


"Rush Hour"

Inhalt: Die Tochter des chinesischen Konsuls Han wird in Los Angeles entführt. Das FBI übernimmt die Ermittlungen, doch Han besteht darauf, dass Inspector Lee aus Hong Kong eingeflogen wird, in den er sein ganzes Vertrauen setzt. Lee soll die hiesigen Behörden bei den Ermittlungen unterstützen.

Dem FBI ist das aber ein Dorn im Auge, niemand dort will sich in die Arbeit hineinreden lassen. So soll Lee von einem Polizisten abgelenkt werden, während das FBI die Täter fassen will. Detective James Carter steht bei seinen Vorgesetzten schon lange auf der Abschußliste und so wird ihm die leidige Aufgabe übertragen, Lee vom Flughafen abzuholen und auf ihn aufzupassen.

Lee durchschaut aber schnell, dass er kaltgestellt werden soll und begibt sich auf seine Weise zu Konsul Han. Die erste gemeinsame Aktion von Lee und Carter aber läuft ins Leere und die Zeit läuft langsam für das entführte Kind ab.



USA, 1998
Original-Titel: RUSH HOUR

Darsteller:
Jackie Chan (Inspector Lee)
Chris Tucker (Detective James Carter)
Tom Wilkinson (Thomas Griffin)
Tzi Ma (Konsul Han)
Mark Rolston (Warren Russ)
Rex Linn (Daniel Whitney)
Elizabeth Pena (Johnson)
Chris Penn (Clive Card)
Philip Baker Hall (Captain Diel)
Ken Leung (Sang)

Drehbuch: Jim Kouf und Ross LaManna
Story: Ross LaManna
Ausführender Produzent: Jay Stern
Produzenten: Roger Birnbaum, Jonathan Glickman, Arthur Sarkissian
Regie: Brett Ratner


HINTER DEN KULISSEN
In Asien ist Jackie Chan schon seit den 80er Jahren ein Superstar. In Europa (auch bei uns) wurde er mehr und mehr bekannt und erreichte mit seinen Filmen - meist eine gelungene Mischung aus Action und Komik - ebenfalls eine Menge Fans. In den USA war er zwar bekannt, schaffte dort aber nie den Durchbruch............

........bis 1998 "Rush Hour" in die Kinos kam. Der Film wurde zu einem gewaltigen Erfolg und etablierte Jackie Chan endlich auch in den USA als Star. Das Zusammenspiel zwischen Chan und dem ewig plappernden Chris Tucker funktionierte hier ausgezeichnet, obwohl sich die beiden vorher nicht kannten.


FAZIT
Ein herausragend guter Film mit Situations- und Wortwitz und einer perfekt choreographierten Action - ein Genuß für Fans dieser Art Filme.


HINWEIS
Am 10. Januar um 20:15 Uhr sendet Pro 7 in deutscher Erstausstrahlung "Rush Hour 3".

Alle drei Filme gibt es bereits auf DVD. Teil 1 kann man u.a. hier bestellen.

Tuesday, January 5, 2010

Huey Lewis And The News


Sports
(von 1983)

Die Fans der Musik der 80er Jahre kennen mit Sicherheit Lieder wie "Do you believe in Love", "The Heart of Rock 'n' Roll", "Heart and Soul", "I want a new Drug", "Power of Love" oder "Stuck with you" - all diese Lieder stammen von der Band "Huey Lewis And The News", die mit diesen Songs nicht nur in ihrer Heimat Amerika große Erfolge hatten, sondern auch z.B. bei uns.

Während ihre ersten Erfolge von 1982 bei uns nicht über einen Geheimtip hinauskamen, wurden sie ab 1983 mit den Liedern "Heart and Soul" und "I want a new Drug" bekannt und erfolgreich. Mit "Power of Love", dem Titelsong des Films "Zurück in die Zukunft" erreichten sie 1985 noch einmal einen Riesenhit.

LP-Titel-Liste:

1.) The Heart of Rock & Roll (Johnny Colla, Huey Lewis)
2.) Heart and Soul (Mike Chapman, Nicky Chinn)
3.) Bad is Bad (Call, Ciambotti, Hopper, Lewis, McFee, Schriener)
4.) I want a new Drug (Chris Hayes, Huey Lewis)
5.) Walking on a Thin Line (Andre Pessis, Kevin Wells)
6.) Finally Found a Home (Brown, Hayes, Lewis)
7.) If This is it (Johnny Colla, Huey Lewis)
8.) You Crack me up (Mario Cipollina, Huey Lewis)
9.) Honky Tonk Blues (Hank Williams)

Im Juli 1999 erschien das Album auf CD mit fünf Bonus-Liedern:
The Heart of Rock & Roll (frühere Aufnahme)
Walking on a Thin Line (frühere Aufnahme)
If This is it (Live-Aufnahme aus San Francisco von 1985)
Heart and Soul (Live-Aufnahme aus San Francisco von 1985)
I want a new Drug (Live-Aufnahme aus Los Angeles von 1984)

Produzenten: Huey Lewis And The News (= Huey Lewis, Mario Cipollina, Johnny Colla, Bill Gibson, Sean Hopper, Chris Hayes)


DIE BAND
Huey Lewis wurde am 5. Juli 1950 als Hugh Anthony Cregg III in New York geboren. Zusammen mit Keyboarder Sean Hopper (geboren am 31. März 1953 in San Francisco) stieg er 1972 in die Jazz-Band "Clover" als Sänger ein. "Clover" wurde 1967 von Alex Call, John McFee, John Ciambott und Mitch Howie gegründet. Die Band konnte 1970 mit "Clover" ihr erstes Album veröffentlichen. Die LPs "Fourty Niner" (1971), "Love on the Wire" (1977) und "Unavailable" (1978) folgten. "Clover" löste sich noch im selben Jahr auf.

Huey Lewis hatte nach dem Ende der Band 1978 einen Plattenvertrag erhalten. Er holte sich Sean Hopper in die Band sowie Schlagzeuger Bill Gibson (geboren am 13. November 1951 in Sacramento), Saxophonist Johnny Colla (geboren am 2. Juli 1952 in Sacramento) und Bassist Mario Cipollina  (geboren am 10. November 1954 in San Rafel, Kalifornien) dazu. Diese drei waren alle Mitglieder in einer Band namens "Soundhole" gewesen und "Soundhole" war zur aktiven Zeit ein heftiger Konkurrent von "Clover" gewesen.

Lewis hob nun die neue Band "Huey Lewis & The American Express" aus der Taufe und schon 1979 entstand mit "Exo-Disco" der erste Song der Band. Aber niemand beachtete das Lied und Ärger tauchte bald in Form der "American Express" auf. Die erhoben Einspruch gegen den Bandnamen und die Gruppe änderte ihn in "Huey Lewis And The News". Nachdem sie sich noch Gitarrist Chris Hayes (geboren am 24. November 1957 in Sacramento) geholt hatten, bekamen sie 1979 einen neuen Plattenvertrag bei "Chrysalis Records" (auf diesem Label erschienen ihre Alben bis 1988).

Die Start-Besetzung der Band bestand so bis 1995, als Bassist Mario Cipollina ausstieg.

Eine reizvolle Live-Version von "I Want a new Drug":



DIE ERSTE LP
Am 25. Juni 1980 erschien ihr erstes Album, das sie unter dem Titel "Huey Lewis And The News" veröffentlichten. Die LP blieb aber weitesgehend unbeachtet, obwohl sich darauf annehmbare Songs wie "Some of my Lies are true (Sooner or later)", "Don't ever tell me that you Love me" oder das ziemlich gute "Trouble in Paradise" befanden.

1982 erschien mit "Picture this" ihr zweites Album, dass im Vergleich zum ersten einen kometenhaften Anstieg erlebte. In den USA erreichten sie damit einen 13. Rang in den LP-Charts und bekamen für dieses Album Gold überreicht. Die LP enthielt den Single-Erfolg "Do you believe in Love", der in den USA ein großer Erfolg wurde. Mit diesem Song wurden sie bei uns zu einem Geheimtip, aber der große Erfolg blieb noch aus. Weitere gute Songs dieser LP sind "Change of Heart", "Hope you love me like you say yo do" oder "Workin' for a Livin'".


Im August 1983 erschien als Vorab-Veröffentlichung die Single "Heart and Soul". Mit diesem Lied schafften sie in den USA eine Nummer 1 in den Charts und das Lied machte sie auch in Deutschland bekannter. Sie kamen aus dem Schatten eines Geheimtips heraus. Das Lied war der Beginn der erfolgreichsten Zeit der Band.

Einen Monat später, am 15. September 1983, kam ihr drittes Album auf den Markt: "Sports". Damit schafften sie erstmals auch außerhalb der USA Erfolge. Die LP kam in Kanada bis auf Rang 3 und in England bis auf Rang 23. Sie bekamen für diese LP in England Gold-, in Kanada Diamant- und in den USA mehrfach Platin-Auszeichnungen überreicht.

Ihre Popularität stieg aber noch weiter an: die Band veröffentlichte noch die Single "The Heart of Rock & Roll" und "I Want a new Drug", mit denen sie bei uns jedenfalls gewaltige Erfolge vorlegten. Beide Singles kamen in den USA bis auf Rang 6. Es folgten noch die Single "Walking on a Thin Line", die aber bei uns nicht mehr den großen Erfolg brachte - was nachvollziehbar war, da um diese Zeit schon die ersten drei Singles aus dem Album veröffentlicht worden waren und diejenigen, die Interesse hatten, sich ohnehin schon die LP gekauft hatten.

Dann mussten die Fans etwas warten. Die Band steuerte für den 1985 entstandenen Film "Back to the Future" ("Zurück in die Zukunft") den Song "Power of Love" bei, der für sie ebenfalls ein Erfolg wurde. Michael J. Fox, Christopher Lloyd und Lea Thompson spielten die Hauptrollen in diesem Film, den Robert Zemeckis nach einem Drehbuch von ihm selber und Bob Gale drehte.

Die Mischung aus Science Fiction und Komödie war so erfolgreich, dass vier Jahre später die Fortsetzung "Back to the Future 2" in die Kinos kam. 1990 wurde noch "Back to the Future 3" fertiggestellt.

Für den Song "Power of Love" wurden Huey Lewis als Texter und Chris Hayes und Johnny Colla als Komponisten 1986 für den Oscar vorgeschlagen. Sie bekamen den Preis aber nicht, der an Lionel Richie für sein Lied "Say you, Say me" ging. Erschienen war dieses Lied für den Film "White Nights" ("White Nights - Die Nacht der Entscheidung") von 1985.


ALBUM NR. 4
Erst 1986 kam mit "Fore!" ihr viertes Studio-Album heraus. Und obwohl auf dieser LP Lieder wie "Stuck with you" oder "Hip to be square" waren, hatte die Band zumindest in Deutschland den Zenit ihres Erfolges bereits hinter sich gelassen. Sie kamen danach nie mehr in solche Höhen wie noch 1983, 84 oder 85.

In anderen Ländern sah es allerdings völlig anders aus: in den USA und in Kanada schafften sie mit dieser LP den ersten Rang in den Charts, in England kamen sie bis auf Platz 8, in der Schweiz auf Rang 4, in Norwegen auf Rang 6 und in Schweden noch auf einen 7. Platz. Mehrfach wurde die Band für diese LP mit Gold und Platin-Auszeichnungen überhäuft.

Single-Auskopplungen wie "Jacob's Ladder, "Stuck with you", oder eben "Hip to be square" verschafften ihnen anderenorts noch Erfolge, bei uns aber nicht mehr.

Mit ihrem nächsten Album begann dann auch langsam der Abgesang aus den Charts in anderen Ländern. "Small World" erschien 1988 und wurde die letzte LP, die bei ihrem alten Label "Chrysalis Records" erschien. Ein siebenter Rang in Kanada war das höchste, das sie mit diesem Album schafften, sogar in den USA kamen sie "nur" auf Rang 11.

Dass diese LP überhaupt noch erschien, davon bekam man hierzulande oft auch gar nichts mehr mit, so dass einige Fans schon dachten, die Band hätte sich aufgelöst. Aber auch die, die das Album kauften, waren nicht gerade begeistert (so wie ich). Zu sehr hatten sie sich von ihrem schnörkellosen und geradlinigen Stil entfernt, der vor allem ihr zweites und drittes Album so erfolgreich gemacht hatte.


DER ERFOLG BLEIBT AUS
1991 kam das Album "Hard at Play" heraus, von dem man hierzulande dann fast gar nichts mehr mitbekam. Der Erfolg aber stellte sich nicht mehr so ein, wie noch Jahre zuvor. In England kamen sie bis auf Rang 20 und in den USA auf Platz 27. Noch schlechter erging es dem Folge-Album "Four Chords & Several Years ago", das in Kanada (wo sie zuvor noch sehr erfolgreich waren) gar nicht mehr in den Charts auftauchte. In den USA stoppte das Album bereits auf Rang 55.

2001 kam mit "Plan B" ihr bis heute letztes Studio-Album, das in den USA bereits auf Rang 165 stoppte. In vielen anderen Ländern (England, Kanada) erschien das Werk gar nicht mehr in den Hitlisten.


NACHSPIEL
Seit dem letzten Studio-Album ist 2005 noch das Live-Album "Live at 25" erschienen und der offizielle Sampler "Greatest Hits". Die Band ist weiterhin aktiv. In der Besetzung Huey Lewis, Sean Hopper, Bill Gibson, Johnny Colla, John Pierce und Stef Burns geben sie noch Live-Auftritte, aber von einem neuen Studio-Album ist momentan noch nichts zu hören.


BESETZUNGEN
Huey Lewis (Gesang, Harmonika) 1979 -
Sean Hopper (Keyboards) 1979 -
Bill Gibson (Schlagzeug) 1979 -
Johnny Colla (Saxophon, Gitarre) 1979 -
Mario Cipollina (Bass) 1979 - 1995
Chris Hayes (Gitarre) 1980 - 2001
John Pierce (Bass) 1996 -
Stef Burns (Gitarre) 2001 -

AKTUELLE BESETZUNG
Huey Lewis (Gesang, Harmonika)
Sean Hopper (Keyboards)
Bill Gibson (Schlagzeug)
Johnny Colla (Saxophon, Gitarre)
John Pierce (Bass)
Stef Burns (Gitarre)


DISCOGRAPHIE
1980: Huey Lewis And The News
1982: Picture this
1983: Sports
1986: Fore!
1988: Small World
1991: Hard at Play
1992: The Heart of Rock & Roll (offizieller Sampler)
1994: Four Chords & Several Years ago
1996: Time Flies... The Best of (offizieller Sampler)
1997: The Power of Love - Best 1980 - 92 (Sampler)
2000: This is it - The Collection (Sampler)
2001: Plan B
2005: Live at 25 (Live Album)
2006: Greatest Hits (offizieller Sampler)

"Sports" gibt es schon länger auf CD zu kaufen. Dieser Link führt zur Bestellung der CD-Version mit den Bonus-Liedern.