"Katzenmenschen"
Inhalt: Die junge Irena Gallier kommt nach New Orleans, um ihren Bruder zu besuchen, den sie seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen hat. Sie findet bald Arbeit im Zoo, wo sie den Direktor Oliver Yates kennen- und liebenlernt.
Ihr Bruder aber gesteht ihr, das er sie nicht nur aus familiären Gründen nach Amerika geholt hat. Er und Irena sind Katzenmenschen, die nur mit Verwandten Geschlechtsverkehr haben dürfen, anderenfalls verwandeln sie sich in einen schwarzen Panther.
Auch Irena gehört dazu und nur wenn sie mit ihrem Bruder schlafen würde, wäre der Fluch aufgehoben, doch Irena schreckt vor dem Inzest zurück. Als sie dann nach langem Zögern mit Oliver Yates schläft, verwandelt sie sich tatsächlich in einen Panther und begeht einen Mord.
Mit Yates´ Hilfe will sie dann für immer diesem Kreislauf entkommen und entschließt sich mit seiner Unterstützung zu einem verzweifelten Ausweg.
USA, 1981, 82
Original-Titel: CAT PEOPLE
Darsteller:
Nastassja Kinski (Irena Gallier)
Malcolm McDowell (Paul Gallier)
John Heard (Oliver Yates)
Annette O'Toole (Alice Perrin)
Ruby Dee (Frau)
Ed Begley, Jr. (Joe Creigh)
Scott Paulin (Bill Searle)
Frankie Faison (Detective Brandt)
Drehbuch: Alan Ormsby
sowie Paul Schrader (im Vorspann ungenannt)
nach einer Vorlage von DeWitt Bodeen
Ausführende Produzenten: Jerry Bruckheimer, Max Rosenberg (Max Rosenberg blieb im Vorspann ungenannt)
Produzent: Charles W.Fries
Regie: Paul Schrader
HINTER DEN KULISSEN
Paul Schrader's Film von 1982 ist ein Remake, eine Neuverfilmung. Der Stoff wurde 1942 unter dem Titel "Cat People" ("Katzenmenschen") schon einmal verfilmt. Jacques Tourneur drehte nach einem Drehbuch von DeWitt Bodeen (nach seiner eigenen Vorlage) den Film mit Simone Simon, Kent Smith, Tom Conway und Jane Randolph.
Paul Schrader's Film von 1982 ist ein Remake, eine Neuverfilmung. Der Stoff wurde 1942 unter dem Titel "Cat People" ("Katzenmenschen") schon einmal verfilmt. Jacques Tourneur drehte nach einem Drehbuch von DeWitt Bodeen (nach seiner eigenen Vorlage) den Film mit Simone Simon, Kent Smith, Tom Conway und Jane Randolph.
Allerdings kann man beide Filme nicht miteinander vergleichen. Die eigentliche Geschichte ist natürlich dieselbe, aber die Unterschiede zwischen beiden Filmen sind doch unübersehbar - nicht nur von der Story her, sondern auch von der Machart.
Jacques Tourneur's Film wird von einer bedrohlichen, teils wirklich guten spannenden Atmosphäre beherrscht, während die Neuverfilmung - den 80er Jahren angepasst - etwas deutlicher zur Sache geht.
Nicht nur, was die Effekte angeht (man sieht im Film die teilweise Verwandlung von Nastassja Kinski in einen Panther), auch die Erotik ist in Schrader's Version weitaus deutlicher hervorgehoben. Nicht nur in Andeutungen, man sieht bedeutend mehr als im ersten FIlm, in dem es in Sachen Erotik natürlich noch so gut wie nichts gab.
ABSCHLIESSEND
Beide Filme, der von 1942 und die Neuverfilmung, können auf ihre Art bestehen; sie sind Grusel bzw. Horror-Filme, die ihre Zuschauer langsam in ihren Bann ziehen. Man muss also eine gewisse Zeit aushalten können, aber das "Aushalten" lohnt sich.
Beide Filme, der von 1942 und die Neuverfilmung, können auf ihre Art bestehen; sie sind Grusel bzw. Horror-Filme, die ihre Zuschauer langsam in ihren Bann ziehen. Man muss also eine gewisse Zeit aushalten können, aber das "Aushalten" lohnt sich.
Die Effekte in der Neuverfilmung sind teilweise wirklich hervorragend, aber auch die gesamte Atmosphäre und vor allem die Darsteller können hier voll überzeugen.
Neben der ausgezeichneten Musik von Giorgio Moroder, die die bedrohliche, unheilschwangere Atmospähre des Films hervorragend untermalt, muß man auch die Leistungen der Tier-Trainer (Ron Oxley, Steve Martin und Mark Weiner) hervorheben - und den Mut mancher Schauspieler (John Heard und Malcolm McDowell) sich in einer derartigen Nähe eines schwarzen Panthers aufzuhalten.
Völlig egal, wie gut so ein Tier dressiert ist, oder wie sehr es an den Menschen gewöhnt ist - es erfordert schon einiges, sich in einem Raum mit einem Panther aufzuhalten (ganz zu schweigen von einigen Szenen, in denen die Tiere den Schauspielern sehr nahe kamen).
Die DVD zum Film gibt es u.a. hier.

No comments:
Post a Comment