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Monday, June 15, 2009

Sechs Tage, sieben Nächte

"Sechs Tage, sieben Nächte"

Robin Monroe, Reporterin aus New York, macht mit ihrem Verlobten Frank Urlaub in der Südsee. Beide geniessen eine Woche lang Ruhe, Frieden, den Strand, bis Robin eine Nachricht erhält. Sie muss nach Tahiti, um dort einen wichtigen Auftrag zu erledigen.

Der schnellste Weg dorthin zu kommen, behagt ihr gar nicht. Sie soll mit dem abgehalfterten Piloten Quinn Harris in dessen Maschine fliegen. Robin hat aber keine Wahl, die beiden fliegen los und merken bald übereinstimmend: sie können sich nicht ausstehen.

Als das Flugzeug auf einer Insel notlanden muss, ist die Lage schon brenzlig genug. Als die dann aber Kriminellen in die Quere kommen, wird es richtig unangenehm.

USA, 1997, 98
Original-Titel: SIX DAYS SEVEN NIGHTS

Darsteller:
Harrison Ford (Quinn Harris)
Anne Heche (Robin Monroe)
David Schwimmer (Frank Martin)
Jacqueline Obradors (Angelica)
Temuera Morrison (Jager)
Allison Janney (Marjorie)
Douglas Weston (Philippe)
Cliff Curtis (Kip)

  • Drehbuch: Michael Browning
  • Ausführende Produzenten: Julie Bergman Sender, Daniel Goldberg, Joe Medjuck
  • Produzenten: Ivan Reitman, Roger Birnbaum, Wallis Nicita
  • Regie: Ivan Reitman


HINTER DEN KULISSEN
Die Grundsituation - Mann und Frau können sich nicht ausstehen und geraten in gefährliche Situationen - hat es vor diesem Film schon sehr oft gegeben.
Deshalb hat man in diesem Film öfter mal das Gefühl, man hätte den ganzen Kram schon mal gesehen und vielleicht auch ein bisschen besser.
Es ist also kein besonders originelles Werk, dass Ivan Reitman da mit Harrison Ford und Anne Heche geschaffen hat. Aber gerade diese Namen versprechen dann doch einiges, dass es sich lohnt, den Film anzusehen.
Reitman (seit den beiden "Ghostbusters"-Filmen auch bei uns bekannt) ist erfahren im Inszenieren von gelungenen Komödien und so macht den Reiz von "Sechs Tage, sieben Nächte" auch weniger die Geschichte aus, sondern vor allem das Zusammenspiel von Ford und Heche.
Anne Heche war nicht die erste Wahl für die Besetzung der Reporterin Robin Monroe, das war Julia Roberts. Erst als diese nicht den Part übernahm, kam Heche in die Wahl.
"Sechs Tage, sieben Nächte", dessen Dreharbeiten bereits im Oktober 1997 abgeschlossen waren, spielte bis 1999 weltweit über 165 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 70 Millionen. Kein besonders überwältigender Erfolg, aber dennoch ein Ergebnis, dass alle Beteiligten zufriedengestellt haben dürfte.

Friday, May 22, 2009

Volcano

"Volcano"

Inhalt: Als erste Erdstösse Los Angeles beunruhigen, denkt sich noch niemand etwas Besonders dabei. Als ein größeres Beben folgt, ahnen die Menschen nicht, was noch kommen soll.

Als mitten in der Stadt heisses Magma aus dem Boden dringt, laufen Rettungsmaßnahemn an. Mike Roark vom Katastrophenschutz und die Geologin Dr. Barnes stehen der heissen Lava zunächst ratlos gegenüber, die ganze Häuserblocks in Flammen aufgehen lässt.

Mittels einer Sperre aus Beton schaffen sie die Helfer tatsächlich, die Lava zu stoppen und mit Löschfahrzeugen abzukühlen.

Bis Dr. Barnes herausfindet, dass die nur der Auftakt zu einem größeren Vulkanausbruch ist. Der nächste Lavastrom wälzt sich auf die Innenstadt zu und wird dabei alles, was ihm im Weg steht, vernichten - auch ein Krankenhaus, in dem Roark vor kurzem seine Tochter Kelly hat bringen lassen.


USA, 1996, 97
Original-Titel: VOLCANO

Darsteller:
Tommy Lee Jones (Mike Roark)
Anne Heche (Dr. Amy Barnes)
Gaby Hoffmann (Kelly Roark)
Don Cheadle (Emmit Reese)
Jacqueline Kim (Dr. Jaye Calder)
Keith David (Lieutenant Ed Fox)
John Corbett (Norman Calder)
Michael Rispoli (Gator Harris)
John Carroll Lynch (Stan Olber)
Marcello Thedford (Kevin)
Laurie Lathem (Rachel)

Drehbuch: Jerome Armstrong und Billy Ray
Story: Jerome Armstrong
Ausführende Produzentin: Lauren Shuler Donner
Produzenten: Andrew Z. Davis, Neal H. Moritz
Regie: Mick Jackson


HINTER DEN KULISSEN

Katastrophenfilme sind immer eine Sache für sich: entweder man mag sie oder eben nicht. Aber "Volcano" würde es auch schaffen, Gegner des Genres zu überzeugen. Regisseur Mick Jackson verzichtete in seinem Film über große Teile hinweg auf die üblichen Zutaten, die solche Filme haben und schuf so einen sehr guten Film, der mehr Aufmerksamkeit verdient, als ihm bisher zuteil wurde.

Die Asche, die ab dem ersten Drittel im Film ständig zu sehen scheint, bestand in der Hauptsache aus Zeitungspapier.

Die Spezial-Effekte, eine Mischung aus Real-Tricks und Computer-Animation, sind allererste Klasse. Es gibt Explosionen reichlich, einige große Lava-Brocken fliegen tricktechnisch erstklassig gemacht durch die Luft, und die vor sich hin brodelnde Lava (die zum Teil aus Lebensmittelfarbe bestand), die auf ihrem Weg alles vernichtet, was sich ihr in den Weg stellt, ist sehr realistisch und überzeugend geworden.

"Volcano" wurde leider kein großer finanzieller Erfolg. Der mit einem Budget von immerhin 90 Millionen Dollar hergestellte Film spielte in den USA nur 47,4 Millionen Dollar ein. Nur durch das weltweite Einspielergebnis kam die Summe von 122,8 Millionen zusammen - der Gewinn hielt sich also in Grenzen.

Vielleicht hatte man einen Fehler gemacht, in dem man den Film zu früh gestartet hatte. "Volcano" kam in den USA am 25. April 1997 in die Kinos, zu dieser Zeit war es gerade mal zwei Monate her, als "Universal's" "Dante's Peak" ("Dante's Peak", 1996, 97), ebenfalls ein Katastrophen-Film um einen Vulkan, gestartet war.

Und auch dieser Film wurde alles andere als ein riesiger Erfolg, er kam aber noch besser weg als "Volcano". 168 Millionen Dollar spielte diese Film (mit Pierce Brosnan und Linda Hamilton) ein bei einem Budget von 104 Millionen. Vielleicht war es ein Fehler, "Volcano" so bald nach diesem Film zu starten - vielleicht hätte man einfach ein paar Monate warten sollen.


FAZIT

Mir persönlich gefiel dieser Film ausgezeichnet, die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut. Allen voran Tommy Lee Jones als Mike Roark, der seine Rolle glaubhaft und überzeugend verkörpert, Anne Heche als Geologin, Gaby Hoffmann als Roark´s Tochter Kelly oder Don Cheadle als Roark´s Stellvertreter.

Auch die Nebenrollen sind mit Jacqueline Kim als aufopferungsvolle Ärztin Dr. Calder oder Keith Davis als Lieutenant Fox glänzend besetzt.

Es gibt zwar auch hier ein paar typische Klischess des Katastrophenfilms (Rettung in letzter Sekunde oder Menschen, die in immer denselben Situationen über sich selbst hinauswachsen), aber die sind nur sehr sporadisch vorhanden und sie stören die Handlung nicht weiter.

"Volcano" ist ein Katastrophen-Film der Extraklasse, der durchaus Chancen hat, in den folgenden Jahren ein kleiner Klassiker seines Genres zu werden. Wer sich nicht an den inhaltlichen Stolpersteinen stört, den erwartet mit "Volcano" knappe 100 Minuten spannende und mitreissende Unterhaltung.



Über diesen Link kann man den Film auf DVD bestellen.