Monday, April 12, 2010

Tatort (1/3)

Auf einen Leserwunsch hin beginnt heute eine kleine Reihe über den "Tatort". 

"Tatort" ist eine der langlebigsten deutschen Kriminal-Reihen. Seit 1970 wurden bis heute über 750 meist eineinhalbstündige Episoden produziert, die in sich abgeschlossene Geschichten erzählen. Die Grundidee einer solchen Krimi-Reihe stammte von Horst Jaedicke, damals beim SDR als Koordinator für die Fernsehspiele tätig.

Die Reihe wurde in Konkurrenz zu bekannten ZDF-Krimi-Serien ins Leben gerufen, wie etwa "Der Kommissar" mit Erik Ode, die sich schon damals einer wachsender Beliebtheit erfreute. Fast von Anfang an war es geplant, die Geschichten in verschiedenen Städten spielen zu lassen. Reiz der einzelnen Folgen war somit nicht nur wechselnde Schauplätze, sondern auch wechselnde Darsteller der Ermittler.


Da die Folgen jeweils in einigen Städten spielten, stellte sich schnell heraus, dass die jeweiligen Sender der ARD für ihr Sendegebiet eigene Folgen produzierten. Die erste Episode der Reihe wurde so vom NDR produziert. Regionale Sender wie der Hessische Rundfunk, der Mitteldeutche Rundfunk, der Südwest Rundfunk oder der Westdeutsche Rundfunk produzierten die einzelnen Folgen. Gesendet wurden die Episoden in der Erstausstrahlung dann immer in der ARD, spätere Wiederholungen liefen auf den jeweiligen Regionalsendern - und ab und an noch mal im späteren Abendprogramm der ARD.

Zu Anfang der Reihe variierte die Spieldauer einzelner Folgen etwas; so gab es auch Episoden, die beinahe 2 Stunden lang liefen. Die heute noch gebräuchliche Dauer von ca. 90 Minuten hatte sich erst seit Ende der 80er Jahre vollständig etabliert.

Von Beginn der Reihe an waren die Städte München, Hamburg und Berlin feste Handlungsorte der einzelnen Folgen. Später kamen weitere Städte hinzu wie Köln, Ludwigshafen, Essen, Duisburg oder Leipzig.

Der mittlerweile schon berühmte Vorspann der Reihe wurde bis heute fast nicht verändert. Die Augen, die im Vorspann den Zuschauer anzusehen scheinen, gehörten Horst Lettenmayer, der für diese Arbeit damals 400 DM bekam. In der Folge "Der Pott" von 1989 war er dann auch als Gast in einer kleinen Rolle zu sehen; er spielte den Gewerkschaftsmann Broegger, der ermordet wird. Dies blieb aber die einzige Rolle, die Lettenmayer vor der Kamera spielte. Die einprägsame Titelmusik, die ebenfalls bis heute nur minimal verändert wurde, wurde von Klaus Doldinger komponiert.


MANCHE EPISODEN
Die erste Folge der Reihe ging am 29. November 1970 unter dem Titel "Taxi nach Leipzig" über den Sender. Walter Richter war der erste "Tatort"-Kommissar. Renate Schroeter (als Eva), Paul Albert Krumm (als Erich), Hans Peter Hallwachs (als Leutnant Klaus) und Edgar Hoppe als Kriminalmeister Höffgen waren die weiteren Darsteller in dieser Folge.

Regie führte Peter Schulze-Rohr, der zusammen mit Friedhelm Werremeier (der die Story erdachte) das Drehbuch schrieb. Produzent dieser ersten Folge war Dieter Meichsner.

Walter Richter spielte die Rolle des Kommissars Trimmel noch in 16 weiteren Episoden. Seinen letzten Auftritt hatte er 1982 in der Folge "Trimmel und Isolde". Nach diesem Auftritt zog er sich ganz vom Berufsleben zurück. Der Schauspieler starb am 26. Juli 1985 in Wien im Alter von 80 Jahren.

Gustl Bayrhammer erschien erstmals als Kriminaloberinspektor Melchior Veigl in der Episode "Der Boss", gesendet am 19. Dezember 1971.

Helmut Fischer gab seinen Einstand als Kriminalobermeister Ludwig Lenz am 9. Januar 1972 in der Folge "Münchner Kindl".

Die in Schleswig Holstein (in Kiel) entstandene Episode "Nachtfrost" (Erstausstrahlung: 20. Januar 1974) war in der Anfangszeit eine der erfolgreichsten. Die von Wolfgang Petersen inszenierte (und von Herbert Lichtenfeld geschriebene) Episode erzielte Einschaltquoten von 76 Prozent. Damals unwahrscheinlich hoch - heute Utopie.

Die Folge "Acht Jahre später" vom 28. April 1974 war die erste, in der Hansjörg Felmy (1931 - 2007) als Kommissar Haferkamp zu sehen war. Er schaffte es in den 70er und 80er Jahren zu einem der beliebtesten Darsteller innerhalb der Reihe zu werden - und unter manchen Fans ist er das heute noch.

Die Folge "Reifezeugnis" löste bei der Erstausstrahlung am 27. März 1977 einen Skandal aus. Nicht nur das Thema der Episode störte einige - ein Lehrer beginnt ein unmoralisches Verhältnis mit einer seiner Schülerin. Auch die Tatsache, dass Gast-Darstellerin Nastassja Kinski teilweise nackt zu sehen war, regte einige mächtig auf.

Ansonsten aber konnte diese von Wolfgang Petersen inszenierte Folge mehr durch andere Aspekte Punkte machen. Durch gute Schauspieler (allesamt!), einer gut erzählten Geschichte und interessanten Drehorten. Petersen war zusammen mit Herbert Lichtenfeld auch Autor dieser Folge.

Am 28. Juni 1981 wurde die Episode "Duisburg-Ruhrort" gesendet. Hier spielte (nach zwei Gast-Auftritten) Götz George erstmals die Rolle, die ihn später bekannt machte: die des Kommissars Horst Schimanski.

In der Folge "Haie vor Helgoland" vom 23. April 1984 war Manfred Krug erstmals als Kommissar Paul Stoever dabei.

Die Folge "Zahn um Zahn" mit Götz George und Eberhard Feik, war die 200. Episode der Reihe und lief auch als erste der Episoden in Deutschland im Kino. Regie führte Hajo Gies nach einem Drehbuch von Horst Vocks und Thomas Wittenburg.

In der Episode "Unter Brüdern" (gesendet am 28. Oktober 1990) kam es zur Zusammenarbeit zwischen West und Ost. Die Kommissare Schimanski (Götz George) und Thanner (Eberhard Feik) arbeiteten mit ihren "Kollegen" Kommissar Grawe (Andreas Schmidt-Schaller) und Kommissar Fuchs (Peter Borgelt) zusammen. Beide Darsteller spielten in der Serie "Polizeiruf 110".

Miroslav Nemec war zum ersten Mal als Kommissar Ivo Batic in der Folge "Animals" vom 1. Januar 1991 dabei.

In der Folge "Der Mörder und der Prinz" vom 17. Mai 1992 spielte zum ersten Mal Klaus J. Behrendt die Rolle von Kommissar Max Ballauf.

Die Episode "Ein mörderisches Märchen" (vom 4. März 2001) gilt unter vielen Fans auch heute noch als eine der besten. In dieser Folge wird der Täter von den Kommissaren Batic (Miroslaw Nemec) und Leitmayer (Udo Wachtveitl) schon zu Anfang gefsst. Die weiteren Ereignisse werden dann erst abgespielt. Die von Manuel Siebenmann inszenierte Episode wurde für den "Adolf-Grimme-Preis" nominiert.

Die 575. Episode der Reihe, die am 17. Oktober 2004 ausgestrahlte Folge "Herzversagen", erhielt im Jahre 2005 dann den "Adolf-Grimme-Preis". Thomas Freundner drehte diese Folge nach einem Drehbuch von ihm selber und Stephan Falk mit Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf.



JUBILÄUMS-EPISODEN

29.11.1970: Tax nach Leipzig - die 1. Episode der Reihe
07.01.1973: Tote Taube in der Beethovenstraße - die 25. Episode der Reihe
13.04.1975: Wodka-Bitter-Lemon - die 50. Episode der Reihe
22.05.1977: Spätlese - die 75. Episode der Reihe
14.06.1979: Ein Schuß zuviel - die 100. Episode der Reihe
18.09.1983: Mord in der U-Bahn - die 150. Episode der Reihe
07.11.1985: Zahn um Zahn - die 200. Episode der Reihe
27.10.1991: Kinderlieb - die 250. Episode der Reihe
11.12.1994: ...und die Musi spielt dazu - die 300. Episode der Reihe
12.01.1997: Tod im All - die 350. Episode der Reihe
08.11.1998: Schwarzer Advent - die 400. Episode der Reihe
13.08.2000: Die Möwe - die 450. Episode der Reihe
20.05.2002: Endspiel - die 500. Episode der Reihe
07.12.2003: Der Schächter - die 550. Episode der Reihe
05.06.2005: Scheherazade - die 600. Episode der Reihe
17.12.2006: Schlaflos in Weimar - die 650. Episode der Reihe
25.05.2008: Todesstrafe - die 700. Episode der Reihe
27.12.2009: Altlasten - die 750. Episode der Reihe

Teil 2 der "Tatort"-Reihe folgt demnächst.

Sunday, April 11, 2010

Highlander (TV-Serie) (1/5)

HIGHLANDER
(HIGHLANDER)

Kanadisch-französische TV-Serie
von 1992 - 1998

6 Staffeln
119 ca. 45minütige Episoden

basierend auf dem Charakter von Gregory Widen
Produktion: Davis-Panzer Productions / Filmline International / Gaumont Television
Ausführende Produzenten: Christian Charret, Marla Ginsburg, Peter S. Davis, William N. Panzer (1992 - 1998)
Produzent: Ken Gord (1993 - 1998)
Co-Ausführender Produzent: Nicolas Clermont (1993 - 1998)



HAUPTROLLE:
ADRIAN PAUL als Duncan MacLeod (119 Episoden) 1992 - 1998

mit
STAN KIRSCH als Richard "Richie" Ryan (103 Episoden) 1992 - 1998
JIM BYRNES als Joe Dawson (88 Episoden) 1993 - 1998

mit
ALEXANDRA VANDERNOOT als Tessa Noel (31 Episoden) 1992 - 1993 sowie Gast-Auftritte 1994 und 1998
LISA HOWARD als Dr. Anne Lindsey (22 Episoden) 1994 - 1996
PETER WINGFIELD als Adam Pierson, "Methos" (22 Episoden) 1995 - 1998
ELIZABETH GRACEN als Amanda Darieux (20 Episoden) 1993 - 1998
PHILIP AKIN als Charlie DeSalvo (17 Episoden) 1993 - 1995

sowie
MICHEL MODO als Maurice (13 Episoden) 1994 - 1997
PETER HUDSON als James Horton (12 Episoden) 1993 - 1998
AMANDA WYSS als Randi MacFarland (7 Episoden) 1992 - 1993
ROGER DALTREY als Hugh Fitzcairn (7 Episoden) 1993 - 1998
DAVID ROBB als Kalas (5 Episoden) 1995
ROLAND GIFT als Xavier St. Cloud (5 Episoden) 1993 - 1997
VALENTINE PELKA als Kronos (5 Episoden) 1997 - 1998
WERNER STOCKER als Darius (5 Episoden) 1992 - 1993

außerdem
LISA BUTLER als Genevieve Hill (4 Episoden) 1995 - 1998
ROBERT ISEMAN als Mike (4 Episoden) 1994 - 1996
KRISTIN MINTER als Rachel MacLeod (3 Episoden) 1995 - 1996
STACEY TRAVIS als Rene Delaney (3 Episoden) 1994 - 1997
TRACY SCOGGINS als Cassandra (3 Episoden) 1996 - 1997
TIM REID als Sergeant Bennett (3 Episoden) 1992 - 1993
MICHAEL J. JACKSON als Sean Burns (3 Episoden) 1996 - 1997
WENDELL WRIGHT als Sergeant Powell (3 Episoden) 1992
HUGUES LEFORESTIER als Inspector LeBrun (3 Episoden) 1993
BRUCE A. YOUNG als Carl Robinson (2 Episoden) 1993 und 1996
JESSE JOE WALSH als Jack Shapiro (2 Episoden) 1996
MYLES FERGUSON als Kenny (2 Episoden) 1994 und 1995


Erstausstrahlungen:
USA: 6. Oktober 1992
Deutschland: März 1993
Argentinien: 5. Juli 1993
Frankreich: 1. September 1993

Titel in Frankreich: HIGHLANDER
Titel in Italien: HIGHLANDER
Titel in Spanien und Venezuela: LOS INMORTALES
Titel in Argentinien: HIGHLANDER: EL INMORTAL
Titel in Portugal: OS IMORTAIS


Bei den meisten Filmen ist es so, dass sie ihre (teils interessante, teils weniger interessante) Geschichte erzählen und nach dem Abspann ist diese Geschichte dann erledigt - zu den Akten gelegt. Es gibt aber so einige Filme, deren Geschichte nach dem Ende des Films noch lange nicht zu Ende oder genug erzählt worden ist.

Aufgrund dieser Ideen entstehen Fortsetzungen von Filmen und es entstehen manchmal TV-Serien, die auf einem Spielfilm-Format beruhen. Ein gutes Beispiel dafür ist der 1994 gestartete Film "Stargate", nach dessen Ende 1997 die über zehn Jahre laufende Serie "Stargate SG-1" entstand und die mittlerweile zwei Spin-off-Serien ins Leben gerufen hat.

Der Vorspann zur ersten Staffel der "Highlander"-Serie:


Ein anderes Beispiel für eine gelungene Übernahme einer Filmidee für eine TV-Serie ist die Serie "Highlander". Der erste 1986 vollendete Film mit Christopber Lambert war zwar zu Ende erzählt, die Grund-Idee aber war zu vielversprechend, um sie nach diesem Film schon beiseite zu legen.

Es blieben noch unwahrscheinlich viele Möglichkeiten offen, um die Geschichte eines Mannes zu erzählen, der seit 400 Jahren lebt. So entstand 1991 die erste Fortsetzung, die zwar unter Kritiker und auch einigen Fans nur Kopfschütteln hervorrief, aber die Idee bleib somit "am Leben". Und so ging 1992 die Serie "Highlander" in den USA an den Start.

Die erste Staffel der Serie auf DVD findet man u.a. hier.

Teil 2 der "Highlander"-Reihe folgt demnächst.

Saturday, April 10, 2010

Nightmare on Elm Street

Die höhere Anzahl der Remakes ist noch lange nicht zu Ende gegangen. Neben angekündigten Neuverfilmungen von "Poltergeist" oder "RoboCop" ist nun auch ein Film neu gedreht worden, der unter Horror-Fans sehr hoch im Kurs steht: "A Nightmare on Elm Street".

Die von Samuel Bayer gedrehte Neuverfilmung soll ein Remake werden; es wird also auch hier um die Anfänge von Freddy Krueger gehen, der seine Opfer in deren Träumen umbringt. Gespielt wird Krueger im neuen Film von Jackie Earle Haley.

Weitere Rollen spielen Katie Cassidy als Kris, Kyle Gallner als Quentin, Rooney Mara als Nancy und Thomas Dekker als Jesse. Wes Craven, Autor und Regisseur des 1984er Originals, war im neuen Film nicht beteiligt. Er lieferte die Charaktere, nach denen Wesley Strick (auch Story) und Eric Heisserer das Drehbuch schrieben.

Die Dreharbeiten zum Film fanden bereits vom 5. Mai bis 10. Juli 2009 statt. In den USA sollte der Kinostart eigentlich der 16. April sein, dieser wurde etwas vorverlegt und wird nun am 30. April sein. In Deutschland ist der Kinostart für den 20. Mai 2010 angesetzt - der voraussichtliche Titel wird der originale sein, "A Nightmare on Elm Street".

Ebenso wie Wes Craven, war auch Robert Englund, Darsteller des originalen Freddy Krueger, nicht mehr am neuen Film beteiligt. Die Rolle im neuen Film sollte eigentlich Billy Bob Thornton spielen, doch kam es dazu nicht und der Part ging an Jackie Earle Haley. Produziert wurde der Film u.a. von der "New Line Cinema", die auch schon 1984 den Originalfilm ins Kino brachten.

Der Trailer zur Neuverfilmung:


Es gibt über ein halbes Dutzend Filme aus der Original-Kinoreihe, die 1984 mit "A Nightmare on Elm Street" ("Nightmare - Mörderische Träume") begann. Die Fortsetzungen waren: "A Nightmare on Elm Street, Part 2: Freddy's Revenge" ("Nightmare II - Die Rache", 1985), "A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors" ("Nightmare III - Freddy Krueger lebt", 1987), "A Nightmare on Elm Street 4: The Dream Master" ("Nightmare on Elm Street 4", 1988), "A Nightmare on Elm Street 5: The Dream Child" ("Nightmare on Elm Street 5 - Das Trauma", 1989), "Freddy's Dead: The final Nightmare" ("Freddy's Finale - Nightmare on Elm Street 6", 1991) und "Wes Craven's New Nightmare" ("Freddy's new Nightmare", 1994) sowie 2003 der Film "Freddy vs. Jason" ("Freddy vs. Jason").

Friday, April 9, 2010

Zu früh beendete TV-Serien (4)

HAWKINS
(HAWKINS)
USA, 1973

1 Staffel; 8 Episoden
Pilotfilm á 90 Minuten und 7 Episoden á ca. 70 Minuten

Idee und Serien-Konzept: David Karp

Ausführender Produzent: Norman Felton
Produzent: David Karp
Produktion: Arena Productions; MGM Television
Vertrieb: Columbia Broadcasting System

Hauptrolle:
James Stewart (Billy Jim Hawkins) (8 Episoden) 1973 - 1974

sowie
Strother Martin (R. J. Hawkins) (6 Episoden) 1973 - 1974
Mayf Nutter (Jeremiah Stocker) (2 Episoden) 1973 - 1974
James Hampton (Earl Coleman) (2 Episoden) 1973 - 1974


DIE SERIE
Billy Jim Hawkins, ehemals Staatsanwalt in Beauville, einer Kleinsatdt in West Virginia, hat sich als Rechtsanwalt selbstständig gemacht.

Nach einer Reihe von aufsehenerregenden Fällen in Strafgerichtsprozessen hat er sich auf Mordfälle spezialisiert. Durch seine Erfolge ist sein Ruhm über die Grenzen Virginias hinaus gegangen und er wird von Klienten aus den ganzen Staaten angeheuert. Mit seinem Vetter, Sheriff R. J. Hawkins, ist er oft unterwegs, um seine Klienten zu verteidigen.


DAS KONZEPT
Diese Serie war vollständig auf den Hauptdarsteller James Stewart zugeschnitten. Dieser hatte sich nach seiner erfolgreichen Zeit als Kino-Schauspieler ab den 70er Jahren auch dem Fernsehen zugewandt.

Seine erste Serie "The Jimmy Stewart Show" ("Alle meine Lieben") scheiterte 1972 und erst 1973 nahm Stewart die Rolle des Anwalts Billy Jim Hawkins an. Eigentlich hatte sich Stewart damals schon gesagt, dass er Anwälte nie mehr spielen wolle, weil man dabei so viel Text lernen muss.


Der Pilotfilm wurde in den USA im März 1973 gesendet, die eigentliche Serie begann aber erst im Oktober 1973. Ob also von Anfang an das Konzept als Serie geplant war, ist gar nicht mal so sicher. Wahrscheinlicher ist, dass der erste Film mit Erfolg im US-Fernsehen lief und dass erst dann Pläne für eine Serie gemacht wurden.

Die einzelnen Episoden wurden dann bis März 1974 gesendet, wobei die Länge der Folgen hier erheblich von anderen Serien abwich. Nicht das übliche 45-Minuten-Format waren es, sondern jede Episode war über eine Stunde lang.

Vom Aufbau her war die Serie alles andere als eine Action-Serie. Das Verbrechen geschah, der (natürlich) unschuldige Klient wurde verhaftet und Hawkins als Anwalt erschien.

Im Verlauf der Folgen wurden dann (meistens nachvollziehbar) die wahren Täter am Ende in der Gerichtsverhandlung überführt. Dieses Konzept ähnelt dem von anderen Anwalts-Serien und ist alles andere als für Action-Fans geeignet, sondern nur für die, die eher "ruhigere" Krimis mögen. Für James Stewart-Fans ist diese Serie natürlich Pflichtprogramm und, nebenbei erwähnt, auch ein echtes Erlebnis.

Diejenigen aber, die (im Stil von "Columbo") eine Krimi-Serie sehen wollten und die die handelnden Figuren bei der Aufkärung der Tat beoabchten wollten, waren (und sind!) mit dieser Serie richtig bedient. Bedauerlich nur, dass die US-Zuschauer anscheinend nicht viel damit anfangen konnten, denn die Serie endete nach sieben regulären Episoden.


Nun muß aber auch gesagt werden, dass damals der Sendetermin der Folgen nicht unbedingt sehr schlau gewählt worden war (etwas, was man ja auch zur Genüge vom deutschen Fernsehen her kennt). "Hawkins" begann als Serie am 2. Oktober 1973, fast zur selben Zeit, am 9. Oktober, begann die Serie "Shaft" mit Richard Roundtree in der Titelrolle. Beide Serien wurden nun fast gleichzeitig gesendet und so kam sich eine Serie mit der anderen in Berührung.

Ergebnis dieses Unsinns war, dass beide Serien noch 1974 eingestellt wurden - "Shaft" gab mit der letzten Episode am 19. Februar 1974 seine Abschiedsvorstellung, "Hawkins" endete am 5. März 1974.

"Hawkins" ist eine TV-Serie nach dem bekannten "Whodunit"-Muster, wie es heute heißt - also nach dem "Wer-hat-es-getan"-Muster. Wer Spaß an solchen Filmen und/oder Serien hat, der wird mit dieser Serie bestens bedient sein.

Die typische Art von James Stewart macht natürlich den Hauptreiz dieser Serie aus, aber auch die weiteren Nebendarsteller machen hier Spaß. Da wäre zunächst natürlich Strother Martin zu nennen, der in seiner Rolle als R. J. Hawkins in sechs der acht Episoden dabei ist.


DIE SERIE IN DEUTSCHLAND
Im Mai 1988 (15 Jahre nach der Erstsendung in den USA!) begann die ARD die Serie mitten in der Woche so gegen 23 Uhr, wenn ich mich richtig erinnere, auszustrahlen - zu einer Zeit also, zu der kaum ein Zuschauer die Serie verfolgen konnte, selbst wenn er es gewollt hätte. Da zur damaligen Zeit die Videorecorder alles andere als günstig waren, hatte auch nicht jeder so ein Ding, um die Serie aufzuzeichnen.

In zweiwöchigem Abstand dauerte es so bis August 1988, bis alle Folgen der Serie gesendet worden waren. Immerhin - hier mal ein Lob - zeigte die ARD alle Folgen der Serie. Natürlich nicht in chronologischer Reihenfolge, ist ja klar.

Ab 1991 lief die Serie dann wieder in verschiedenen Regionalprogrammen, wie im MDR, Bayerischen Rundfunk, Hessischen Rundfunk oder im NDR bis 1993. Das Ganze wurde von 1997 bis 1998 auf fast denselben Sendern noch einmal durchexerziert und ein letztes Mal konnte man die Serie von Juni 2001 bis August 2002 auf diversen Sendern erleben.

Eine Auswertung der Show auf DVD ist Wunschdenken, da dafür die Serie wohl nicht bekannt genug ist und so wohl keine Aussichten bestehen, diese Serie jemals auf DVD zu finden.


DIE SYNCHRONISATION
Als Sprecher für James Stewart wählte man damals erneut Siegmar Schneider aus, der James Stewart bereits in über 40 Filmen synchronisiert hatte. Schneider war einfach perfekt mit seiner Stimmlage und seiner teils schleppenden Sprechweise, wie sie Stewart nun mal auch in der Realität hatte.

Schneider (geboren am 10. Dezember 1916 in Berlin) war seit 1936 auch sporadisch als Schauspieler aufgetreten, wurde aber mehr als Synchronsprecher denn als Schauspieler bekannt. Er starb am 8. Februar 1995 im Alter von 78 Jahren in München.


DIE EPISODEN

    Staffel 1 (1973 - 1974)
US-Sendetermin: 13. März 1973 - 5. März 1974

1.) DEATH AND THE MAIDEN (Der Strafverteidiger) Pilotfilm
    US-Sendedatum: 13. März 1973
2.) MURDER IN MOVIELAND (Tod in Hollywood)
    US-Sendedatum: 2. Oktober 1973
3.) DIE DIE, DARLING (Mord oder Gnade?)
    US-Sendedatum: 23. Oktober 1973
4.) A LIFE FOR A LIFE (Zahn um Zahn)
    US-Sendedatum: 13. November 1973
5.) BLOOD FEUD (Blutfehde)
    US-Sendedatum: 4. Dezember 1973
6.) MURDER IN THE SLAVE TRADE (Mord in der Arena)
    US-Sendedatum: 22. Januar 1974
7.) MURDER ON THE THIRTEENTH FLOOR (Mord im 13. Stock)
    US-Sendedatum: 5. Februar 1974
8.) CANDIDATE FOR MURDER (Schmutziges Geschäft)
    US-Sendedatum: 5. März 1974

Thursday, April 8, 2010

Todesstille

Am Samstag, 10. April, läuft
um 01:00 Uhr in der ARD
"Todesstille"

Inhalt: Der kleine Sohn von John und Rae Ingram ist bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Rae, die am Steuer des Wagens sass, macht sich schwere Vorwürfe.

Um ihre Trauer bewältigen zu können, fahren beide auf einer Segeljacht aufs Meer hinaus. Eine Zeit lang geht es ihnen besser, sie können die Situaton besser bewältigen.

Dann treffen sie auf hoher See den in einem kleinen Boot rudernden Hughie. Sie nehmen ihn an Bord und er erzählt ihnen, er sei auf einem Boot gewesen, auf dem alle irgendwann ausgeflippt sind und sich gegenseitig umgebracht haben.

Sie glauben ihm zunächst, doch bald wird klar, dass Hughie derjenige ist, der anscheinend ausgeflippt. Er setzt John Ingram auf dem offenen Meer aus und fährt mit Rae davon, die sich mehr und mehr in Gefahr befindet.

Australien, 1989
Original-Titel: DEAD CALM

Darsteller:
Nicole Kidman (Rae Ingram)
Sam Neill (John Ingram)
Billy Zane (Hughie Warriner)
Rod Mullinar (Russell Bellows)
Joshua Tilden (Danny)
George Shevtsov (Doktor)
Michael Long (Facharzt)

Drehbuch: Terry Hayes
nach dem Roman "Dead Calm" von Charlies Williams
Produzenten: George Miller, Terry Hayes, Doug Mitchell
Regie: Phillip Noyce


HINTER DEN KULISSEN
Gegen Ende der 80er Jahre kannten nur wenige die Namen Sam Neill und Nicole Kidman. Nicole Kidman hatte in Australien schon einige Zeit als Darstellerin gearbeitet und Sam Neill war ebenfalls schon länger dabei, hatte aber noch keinen durchschlagenden Erfolg gehabt.

Das änderte sich - für beide - mit dem Psychothriller "Dead Calm", den Phillip Noyce in Szene setzte. Der Film spielt hauptsächlich auf dem Schiff, dass die beiden Hauptfiguren nutzen, um aufs Meer zu fahren. Nur am Anfang gibt es Szenen außerhalb der Yacht und einige Aufnahmen von Sam Neill auf einem anderen Schiff.

Die Enge an Bord und die Gefahr, in der sich Nicole Kidman als Rae Ingram bald befindet, machen den Reiz des Films aus. Das und die hervorragende Leistungen aller drei Hauptdarsteller. Das ist neben Sam Neill und Nicole Kidman noch Billy Zane, der den durchgeknallten Hughie sehr überzeugend spielte.


Der Film entstand nach dem gleichnamigen Roman von Charles Williams (1909 - 1975). Der Stoff wurde aber schon mal verfilmt; jedenfalls in Angriff genommen. Orson Wells begann Ende der 60er Jahre nach seinem eigenen Drehbuch eine erste Version unter dem Titel "The Deep" zu drehen.

Michael Bryant spielte damals John Ingram, Laurence Harvey übernahm den Part von Hughie Warriner und Oja Kodar war als Rae Ingram zu sehen. In der ersten Version gab es noch mehrere Hauptpersonen zu sehen, so spielte Jeanne Moreau die Rolle von Ruth Warriner und Orseon Welles selber war als Russ Brewer zu sehen - beide zuletzt genannten Figuren gibt es in der 1989er Version nicht mehr.

Aber dieser Film wurde nie zu Ende gedreht. Obwohl er knapp vor der Fertigstellung war, wurden die Arbeiten 1970 beendet. Grund dafür waren finanzieller Natur, aber auch der Tod von Laurence Harvey soll damit zu tun gehabt haben, so liest man in einigen Quellen.

Bedauerlich, dass es nur wenige Szenen waren, die hier die Fertigstellung verhindert haben. 1997 kamen Gerüchte auf, dass Orson Welles' Verion doch noch gefunden und restauriert werden konnte. Der Film soll so gut wie vollständig sein und kurz vor der Veröffentlichung stehen - daraus wurde aber bis heute nichts.


FAZIT
"Todesstille" ist ein mitreissender, spannender, teils sogar beklemmender Film mit erstklassigen Schauspielern und einem hervorragenden Team hinter der Kamera, geleitet von Regisseur Philip Noyce. Man fiebert - je länger der Film dauert - regelrecht mit. Besser kann ein Spannungsfilm kaum sein.


Auf DVD bekommt man den Film u.a. hier.

Wednesday, April 7, 2010

One Hit Wonder (7)

ROSE LAURENS
"Africa"
von 1983 (Original-Version von 1982)

Musik: Jean-Pierre Goussaud / Text: Jean-Michel Bériat
englischer Text: Elaine Strive

One-Hit-Wonder gab es in jedem Jahrzehnt, aber in den 80er Jahren schien es irgendwie einige mehr davon zu geben. Ein klassisches Beispiel ist die Sängerin Rose Laurens, die mit ihrer 1983er Single "Africa" große Erfolge feiern konnte. Das Lied erreichte hohe Plätze in den Charts in vielen Ländern: in Österreich (Nummer 1), in der Schweiz (Nummer 2), in Norwegen (Nummer 2) und auch bei uns kam sie damit bis auf den 3. Rang in den Hitlisten.

Während sie davor und auch noch danach in ihrer Heimat Frankreich etwas bekannter blieb, ging sie vor allem bei uns nach diesem Lied fast unter. Es erschien ebenfalls 1983 noch die Single "Mamy Yoko", doch kam sie damit bei uns nur noch bis auf Platz 37 - in vielen anderen Ländern schaffte sie den Charteinstieg nicht mehr.


ROSE LAURENS
Die Sängerin wurde unter dem Namen Rose Podwojny am 4. März 1953 in Frankreich geboren. Unter ihrem richtigen Namen begann sie ihre musikalische Laufbahn als Sängerin in der Band "Sandrose", die stilistisch in die Rock-Musik der beginnenden 70er Jahre einzuordnen wären. Die Gruppe konnte 1972 ein Album veröffentlichten, das in Frankreich auch über einen Achtungserfolg hinauskam. Differenzen unter den Mitgliedern liessen die Band dann aber sehr schnell auseinander brechen.

In der folgenden Zeit lernte sie den Komponisten Jean-Pierre Goussaud kennen, mit dem sie nicht nur privat zusammenlebte, sondern auch beruflich mit ihm arbeitete. 1976 erschien ihre erste Solo-Single "In Space", die sie unter dem Namen Rose Merryl veröffentlichte. Die Single wurde nicht der große Erfolg, der kam erst 1979 mit ihrer Single "Survivre", die sie nun als Rose Laurens auf den Markt brachte.

Rose Laurens war auch als Darstellerin aktiv; so spielte (und sang) sie eine Hauptrolle in dem Musical "Les Miserables", deren Auffürhungen sie endgültig in Frankreich bekannt machte. Teile der Aufführungen wurden auch als LP veröffentlicht, die ihr zusätzlichen Erfolg brachten.

Der Videoclip mit Rose Laurens' "Africa":


"AFRICA"
Als Darstellerin in dem Musical war sie für nahezu ein Jahr in Frankreich ausgebucht, dann erschien 1982 ihr erstes Solo-Album, dass sie "Deraisonnable" nannte. Die Single-Auskopplung "Africa" wurde in Frankreich ein so großer Erfolg, dass man sich für eine internationale Veröffentlichung entschied. Dafür nahm Rose Laurens den Song noch einmal in englisch auf und das Lied erschien dann 1983 als Single. 1994 erschien das Lied noch einmal in neuer Aufmachung.

Danach aber konnte sie den Erfolg in vielen Ländern nicht wiederholen. Bei uns erschienen danach noch die Singles "Mamy Yoko" (1983) und "Night Sky". Während erstgenanntes wenigstens in Deutschland noch etwas Aufmerksamkeit erlangte, ging die Nachfolge-Single nahezu vollständig unter.


In Frankreich war Rose Laurens aber weiterhin aktiv, konnte aber auch dort den Erfolg von 1982 nicht wiederholen. Sie arbeitete weiter mit ihrem Lebensgefährten Goussaud zusammen und veröffentlichte die Alben "Ecris ta vie sur moi" (1986) oder "J'te preterai Jamais" von 1990. Bald darauf verstarb Jean-Pierre Goussaud an Krebs.

Neben weiteren Arbeiten als Musicaldarstellerin brachte Rose Laurens 1995 mit "Envie" ihr bisher letztes Studio-Album heraus.


DISCOGRAPHIE

SINGLES als Rose Merryl
1976: In Space
1977: L'Apres Amour
1978: Je suis a toi

ALBEN als Rose Laurens
1982: Deraisonnable
1983: Vivre
1984: Africa - Voodoo Master
1986: Ecris ta vie sur moi
1990: J'te preterai Jamais
1995: Envie

Tuesday, April 6, 2010

Kampf der Titanen (2010)

Kampf der Titanen
Original-Titel: CLASH OF THE TITANS
England, USA, 2009, 10

US-Kino-Start: 2. April 2010
Deutscher Kino-Start: 8. April 2010

Darsteller:
Sam Worthington (Perseus)
Ralph Fiennes (Hades)
Liam Neeson (Zeus)
Gemma Arterton (Io)
Nicholas Hoult (Eusabios)
Alexa Davalos (Andromeda)
Danny Huston (Poseidon)
Izabella Miko (Athena)
Jason Flemyng (Acrisius)
Polly Walker (Cassiopeia)
Kaya Scodelario (Peshet)
Mads Mikkelsen (Draco)



Drehbuch: Travis Beacham und Phil Hay und Matt Manfredi
basierend auf dem 1981er Original-Drehbuch von Beverley Cross
Ausführende Produzenten: William Fay, Jon Jashni, Thomas Tull
Produzenten: Kevin De La Noy, Basil Iwanyk
Regie: Louis Leterrier


Perseus ist der Sohn von Zeus, dem obersten Gott in Griechenland, ist aber als Mensch aufgewachsen. Ohne etwas dagegen tun zu können, muss er zusehen, wie Hades, der Gott der Unterwelt, seine Familie umbringt.

Perseus erfährt, dass Hades die oberste Macht anstrebt. Er will Zeus stürzen und so das Gefüge der Welt außer Kraft setzen. Chaos und Zerstörung wären die Folge davon. Mit einer Gruppe von Helfern macht er sich auf den gefahrvollen Weg, um das zu verhindern.


Die Autoren nahmen das Original-Skript von Beverley Cross als Anhaltspunkt, hielten sich anscheinend aber nicht exakt daran, was bei einer Neuauflage ja auch nicht unbedingt Voraussetzung ist. Inhaltlich sind hier wohl teils neue Wege gegangen worden.

Der deutsche Trailer zur Neuauflage von "Kampf der Titanen":


Fans des Fantasy-Genres werden natürlich das 1981er Original dieses Films kennen, der damals unter demselben Titel "Clash of the Titans" ("Kampf der Titanen") in die Kinos kam. Es war der leider letzte Film, den der Stop-Motion-Experte Ray Harryhausen mit seinen Künstern veredelte.

Die Dreharbeiten zu diesem 70 Millionen Dollar teuren Film begannen Ende April 2009 in England und in den englischen Shepperton Studios in Shepperton, Surrey. Für gewisse Szenen fuhr die Crew nach Spanien, in den "Teide National Park".

Regie führte der in Paris (am 17. Juni 1973) geborene Louis Leterrier, der Action-Fans auch bei uns bekannt sein dürfte. Er drehte die Fortsetzung "Transporter 2" ("Transporter - The Mission", 2005) und die Comic-Adaption "The incredible Hulk" von 2008.

Darsteller wie Sam Worthington (als Perseus), Gemma Arterton (als Io), Ralph Fiennes (als Hades), Liam Neeson (als Zeus) und Alexa Davalos als Andromeda werden im Film zu sehen sein. Sam Worthington übrigens ist dem Kinogänger bekannt aus "Terminator Salvation" (2009) und aus James Cameron's "Avatar".

Ab dem 8. April soll der Film bei uns in den Kinos an den Start gehen.