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Wednesday, March 18, 2009

The Fog - Nebel des Grauens



Inhalt: In der Nähe der kalifornischen Kleinstadt Antonio Bay, irgendwo am Strand: ein alter Seeman erzählt einer kleinen Gruppe Kinder Geistergeschichten, unter anderem auch eine, die sich vor der Küste des Ortes wirklich zugetragen hat.

Vor 100 Jahren fuhr bei schwerer See ein kleiner Kutter auf dem Weg zu einem sicheren Ankerplatz. Als dichter Nebel aufkam, verlor die Besatzung die Orientierung. Als die Matrosen ein Licht sehen, steuern sie darauf zu - in der Annahme, es sei der Leuchtturm.

Aber das Licht ist ein Lagerfeuer, das angezündet wurde, um die Männer samt ihrem Schiff ins Verderben zu locken. Der Kutter lief auf die Felsen auf und versank. Seit damals aber erzählen sich die Menschen in Antonio Bay, das die Männer, die damals umkamen, 100 Jahre später wiederkehren würden, um sich für das zu rächen, was ihnen angetan hatte.


USA, 1979, 80
Original-Titel: THE FOG

Darsteller:
Adrienne Barbeau (Stevie Wayne)
Jamie Lee Curtis (Elizabeth Solley)
Janet Leigh (Kathy Williams)
John Houseman (Mr. Machen)
Tom Atkins (Nick Castle)
Charles Cyphers (Dan O'Bannon)
Nancy Loomis (Sandy Fadel)
Ty Mitchell (Andy)
Hal Holbrook (Vater Malone)
John F.Goff (Al Williams)

Drehbuch: John Carpenter und Debra Hill
Ausführender Produzent: Charles B.Bloch
Produzentin: Debra Hill
Regie: John Carpenter


HINTER DEN KULISSEN
1978 erreichte der junge Regisseur John Carpenter mit seinem Horrorfilm "Halloween" ("Halloween - Die Nacht des Grauens") einen riesigen Erfolg nicht nur in den USA, sondern in vielen Ländern. Der mit einem Mini-Budget hergestellte Film spielte ein Vielfaches seines Etat wieder ein.


Der grosse Erfolg aber liess auch die Erwartungshaltung in die Höhe schnellen, als Carpenter sich 1979 an die Arbeit zu seinem nächsten Horrorfilm machte. Das Drehbuch schrieben wieder - wie schon bei "Halloween" - Carpenter und Debra Hill.

Noch bevor es losging, schrieb Carpenter eine Extra-Rolle für eine Schauspielerin, die er schon länger einmal vor seinen Kameras haben woltle: Janet Leigh, die im Film die Bürgermeisterin des Ortes, Kathy Williams, spielt. Es war das erste Mal, das Janet Leigh zusammen mit ihrer Tochter Jamie Lee Curtis in einem Film spielte.

Jamie Lee spielte auch in diesem Film wieder unter der Regie von Carpenter, nachdem sie im Jahr zuvor durch ihre Hauptrolle in "Halloween" durch den grossen Erfolg bedingt ebenfalls bekannt geworden war. Ausser Leigh und Curtis waren hier zu sehen: Hal Holbrook als Father Malone, Adrienne Barbeau als Stevie Wayne, John Houseman als Mr. Machen (der Seemann) und Tom Atkins als Nick Castle.

In der Rolle des Kirchendiener Bennett übrigens sah man jemanden, dem man in John-Carpenter-Filmen so schnell nicht wieder begegnete, jedenfalls nicht auf den ersten Blick - John Carpenter selber. Die Rollenfigur entlieh Carpenter einem Mann namens Bennett Tramer, mit dem Carpenter zusammen auf der "USC" war (der "University of Southern California"). Tramer war von 1984 bis 1999 als Drehbuch-Autor für Film und Fernsehen aktiv.

Die Rolle des Vater Malone wurde ursprünglich Christopher Lee angeboten, doch der lehnte aus welchen Gründen auch immer ab. Auch Kurt Russell wurde ein Part im Film angeboten, der Ende Dezember 1978 mit Carpenter den Film "Elvis" abgedreht hatte, doch auch er lehnte ab.



DAS REMAKE
Regisseur Rupert Wainwright inszenierte 2005 das Remake "The fog" ("The Fog - Nebel des Grauens"), eine kanadisch-amerikanische Co-Produktion. Die Geschichte aus dem Original hat im Remake nur wenige Änderungen erfahren: zum Jahrestag der Gründer der Stadt wollen die Bürger Statuen von ihnen aufstellen. Elizabeth, die Freundin von Nick Castle, findet in einem Bootshaus ein altes Tagebuch aus dem Jahr 1871, wo die Geschichte ihren Anfang nahm.


In der Neuverfilmung ist Antonio Bay ersetzt worden durch Antonio Island, also eine Insel in Oregon. Einige Darsteller sind anders oder verändert worden, einige Gegebenheiten wurden ebenfalls verändert, aber im Großen und Ganzen hielt sich Drehbuch-Autor Cooper Layne an das Original-Skript von Carpenter und Debra Hill.

Die Hauptrollen spielten im Remake Tom Welling als Nick Castle, Maggie Grace als Elizabeth Williams, Selma Blair als Stevie Wayne sowie DeRay Davis (Spooner), Kenneth Welsh (Tom Malone), Adrian Hough (Vater Malone) oder Sara Botsford als Kathy Williams.

Das Remake war alles andere als ein Mißerfolg: produziert mit einem für die heutige Zeit vergleichsweise schmalen Budget von 18 Millionen Dollar spielte es allein in den USA 29,5 Millionen Dollar wieder ein. Bei "The Fog" waren John Carpenter und Debra Hill als Produzenten dabei, für Debra Hill war es allerdings die vorletzte Arbeit, sie verstarb kurz vor Ende der Dreharbeiten in Los Angeles.

Die am 10. November 1950 in Haddonfield, New Jersey, geborene Debra Hill arbeitete öfter mit John Carpenter zusammen, nicht nur an der "Halloween"-Reihe, sie produzierte auch "Escape from New York" ("Die Klapperschlange", 1981) und dessen Fortsetzung "Escape from L.A." ("Flucht aus L. A.", 1996). Debra Hill starb mit lediglich 54 Jahren am 7. März 2005 in Los Angeles an Krebs.

Monday, February 16, 2009

John Carpenter's beste Filme (Teil 5)

Nach dem Erfolg von "Halloween" war John Carpenter endlich in "seinem Genre" angekommen: im Horror. In dieser Hinsicht lieferte er (nach dem TV-Film "Elvis" mit Kurt Russell) einen weiteren Film, der heute längst als moderner Klassiker im Horrorbereich gilt:


THE FOG
(The Fog - Nebel des Grauens)
USA, 1979, 80

Darsteller:
Adrienne Barbeau (Stevie Wayne)
Jamie Lee Curtis (Elizabeth Solley)
Janet Leigh (Kathy Williams)
John Houseman (Mr. Machen)
Tom Atkins (Nick Castle)
Charles Cyphers (Dan O'Bannon)
Nancy Loomis (Sandy Fadel)
Ty Mitchell (Andy)
Hal Holbrook (Vater Malone)
John F.Goff (Al Williams)

US-Kino-Start: 8. Februar 1980
Deutscher Kino-Start: 28. August 1980

Drehbuch: John Carpenter und Debra Hill
Ausführender Produzent: Charles B.Bloch
Produzentin: Debra Hill
Regie: John Carpenter


Zum Inhalt: In der Nähe der kalifornischen Kleinstadt Antonio Bay, irgendwo am Strand: ein alter Seeman erzählt einer kleinen Gruppe Kinder Geistergeschichten, unter anderem auch eine, die sich vor der Küste des Ortes wirklich zugetragen hat.

Vor 100 Jahren mühte sich ein kleiner Kutter durch das aufgewühlte Meer, als Nebel aufkam. Die Männer verloren die Orientierung und sahen dann ein Licht. In der Annahme, es sei das Leuchtturmfeuer, änderten sie den Kurs und fuhren auf das Licht zu. Es war aber eine Falle, denn das Licht war nur ein Lagerfeuer am Strand, das absichtlich entfacht worden war, um das Schiff gegen die Klippen laufen zu lassen.

Der Kutter lief auf Grund und versank im Meer, mit ihr die Mannschaft. Das alles passierte vor genau 100 Jahren und als es Mitternacht schlägt, sind es genau 100 Jahre her. Seit damals erzählen sich die Menschen im Ort, das die Besatzung des Schiffes irgendwann zurückkehren wird, um sich an denen zu rächen, die sie damals ins Verderben gelockt haben.

Das sind die Zutaten für eine klassische Geistergeschichte und als genau solches kann man Carpenter's Film eigentlich auch betrachten. Fans des klassischen Grusels werden hier ihre helle Freude haben, aber auch denen, die etwas modernern Horror mögen, werden hier durch die Effekte und die bald fast stetig herrschende Stimmung von Grusel gefangen genommen.


Die Film-Gesellschaft "Avco Embassy" fragte bei Carpenter an, ob er nicht einen Film für sie machen wolle und, wenn ja, welches Thema. Carpenter kamm dann mit einer Idee, die er während einer Autofahrt hatte, als er sich durch eine undurchsichtige Nebelbank durchwuseln mußte.

Der Regisseur sagte später in Interviews, dass eine andere Inspirationsquelle der englische Film "The Trollenberg Terror" ("Die Teufelswolke von Monteville") von 1958 gewesen sei. In diesem Film, der in den Schweizer Bergen spielt, geht es um Außerirdische, die die Menschen mit einer geheimnisvollen, radioaktiven Wolke angreifen. Forrest Tucker, Laurence Payne, Jennifer Jayne und Janet Munro spielten die Hauptrollen in diesem doch ziemlich unbekannten Film, den Quentin Lawrence inszenierte.

Als Budget wurde eine Million Dollar veranschlagt, mehr als doppelt so viel wie für "Halloween". Debra Hill "verbarrikadierte" sich daraufhin für eine Weile an ihren Schreibtisch und legte bald darauf einen ersten Drehbuchentwurf vor. Carpenter änderte etwas an dieser Version und gab sie ihr wieder zurück, das Spielchen ging einige Male hin und her, bis beide zurfieden waren und letztlich das auf dem Papier stand, was dann auch in dieser Form in die Kinos kam.

Runde zwei Monate nahm dies alles in Anspruch und dann konnte es endlich losgehen. Die Dreharbeiten selber liefen von April bis Mai 1979. Das wesentlich höhere Budget bei "The Fog" z.B. gegenüber von "Halloween" erklärt sich auch durch die relativ aufwendigen Spezial-Effekte.

Während die meisten mechanischen Effekte vergleichsweise einfach zu realisieren waren, gestalteten sich die Aufnahmen mit dem Nebel als etwas aufwendiger.

Die Szene, in der der Nebel eine Straße im Ort Antonio Bay herunterkommen soll, wurde von der Natur "versaut", denn der Wind blies den Nebel genau in die andere Richtung. Flugs änderte man die Strategie und filmte diese Szene von der anderen Seite der Straße her. Später wurde das Ganze dann rückwärts abgespielt und der Effekt war fertig.



Teil 6 der "John-Carpenter"-Reihe folgt am 22. Februar.

Sunday, February 8, 2009

John Carpenter's beste Filme (Teil 4)

Die "Halloween"-Fortsetzungen
John Carpenter sagte einmal in einem Interview, das - selbst wenn er für "Halloween"  2 Millionen Dollar gehabt hätte - er wohl auch nicht besser geworden wäre. Diese Meinung wird von vielen seiner Fans geteilt. Man hätte den Film mit größeren Geldausgaben wahrscheinlich nur schlimmer gemacht, denn wenig Geld fördert die Fantasie. Die Spannung wird mit einfachen Mitteln erzeugt, mit intensiven Kamerafahrten, mit der Musik und den exzellenten Darstellern.


Bei einem derartigen Erfolg konnten Fortsetzungen gar nicht ausbleiben, Carpenter drehte als Regisseur aber keinen der folgenden Filme mehr. Er war an den ersten Fortsetzungen noch als Produzent und/oder Drehbuch-Autor beteiligt, aber im Regiestuhl sass stets jemand anderes.



"Halloween II" (1981)
Obwohl "Halloween II" ("Halloween II - Das Grauen kehrt zurück") bereits 1981 entstand, startete der Film in Deutschland erst am 12. November 1982 (knapp zwei Wochen nach dem Start von John Carpenter's "The Thing").

Die Handlung beginnt dort, wo Teil 1 aufhörte. Noch in derselben Nacht wird Laurie Strode ins Krankenhaus eingeliefert. Michael Myers folgt ihr, und bis er sie endlich findet, hat er reichlich Gelegenheiten, jede Menge Menschen umzubringen.

Gab es im ersten Teil noch wenig Blutiges zu sehen (dafür viel durch einfache Kinomittel erzeugte Spannung), legte man im zweiten Teil sehr viel mehr Wert darauf, jeden einzelnen Mord auch deutlich zu zeigen. Carpenter schrieb zusammen mit Debra Hill das Drehbuch, produzierte mit ihr den Film und schrieb mit Alan Howarth die Musik, Regie führte aber der Newcomer Rick Rosenthal.


Es ist wirklich schade drum, das man sich beim zweiten Teil nicht auf die Qualitäten des Vorgängers konzentriert hatte, denn er hätte durchaus das Potential gehabt, annähernd eine gute Fortsetzung zu werden. Hinter der Kamera waren mit Carpenter, Hill und Dean Cundey wichtige Leute wieder versammelt, und mit Donald Pleasence und Jamie Lee Curtis waren auch die beiden Hauptdarsteller wieder mit dabei und durch das (zwar unlogische, aber gute) offene Ende von Teil 1 wäre es auch inhaltlich möglich gewesen, eine spannende Fortsetzung zu schaffen.

Aber diese Chance wurde durch mangelnde Atmosphäre und Spannung, aber zuviel Schlachthaus-Szenen vertan. Die Schuld daran lastete man dem Regisseur an, aber das stimmt so nicht ganz: als der Film abgedreht war, war er für den Verleih zu kurz und man suchte noch nach Schnipseln aus dem Schneideraum, mit denen man auf die erforderliche Länge gekommen wäre.

Da diese Suche erfolglos blieb, bot sich Carpenter an, ein paar Sequenzen selber nachzudrehen und bei dieser Gelegenheit filmte er gleich ein paar Szenen mehr nach, als eigentlich nötig gewesen wäre, eben auch ein paar Szenen, die auf den zur damaligen Zeit herrschenden allgemeinen Trend im Horror-Film ging, also lieber zu viel als zu wenig Blut- und Ekelszenen.

Auch Jamie Lee Curtis und Donald Pleasence sollen vom Endergebnis alles andere als begeistert gewesen sein. (Vielleicht auch) aus diesem Grund lehnten sie eine Mitarbeit bei "Halloween III" ab.

"Halloween II" wurde in Deutschland 1990 bundesweit auf den Index gesetzt, mittlerweile aber ist der Film wieder erhältlich Auch auf DVD gibt es ihn mittlerweile zu kaufen (u.a. auch hier).



"Halloween III - Season of the Witch" (1982)
"Halloween II" war zwar im Vergleich zu Teil 1 nicht der Rede wert, dennoch spielte der Film allein in den USA 25,5 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 2,5 Millionen (Teil 1 hatte drei Jahre vorher gerade mal 325.000 Dollar gekostet).

So wurden die Weichen für einen dritten Teil gestellt, Carpenter war hier aber nur noch mit Debra Hill Produzenten und Co-Komponist. Neu diesmal war, dass man die Geschichte von Michael Myers nicht mehr weiter führte, sondern eine neue erdachte.

Regisseur und Drehbuchautor Tommy Lee Wallace ersann die Geschichte um einen irren "Halloween"-Masken-Hersteller, der uralte Sitten und Gebräuche um das "Halloween"-Fest wieder aufleben lassen will und dafür einige Leute umlegt.

Neben Tom Atkins, der schon in Carpenter´s "The fog" und "Escape from New York" mitgespielt hatte, standen auf der Darstellerliste Stacey Nelkin, Dan O´Herlihy, Ralph Strait, Michael Currie und andere. Doch die mehr als merkwürdige Geschichte und eine spannungslose Umsetzung sorgten dafür, dass auch viele Fans diesen dritten Teil der Reihe ablehnten.





"Halloween 4 - The Return of Michael Myers" (1988)
Teil 3 der Reihe hatte "nur" 14 Millionen Dollar eingespielt - bei einem Budget von 2,5 Millionen alles andere als ein Verlustgeschäft, dennoch zu wenig, um sich gleich in einen neuen Film zu stürzen. So dauerte es bis 1988, bis Teil 4 der Reihe kam: "Halloween 4 - The Return of Michael Myers" ("Halloween 4 - Michael Myers kehrt zurück").

Für diesen Teil aber kehrte man wieder zur Geschichte von Michael Myers zurück (ob das nun so eine gute Idee war, lasse ich mal so im Raum stehen). Zum Inhalt: Michael Myers hat die letzten 10 Jahre im Koma verbracht. Kurz vor einem Krankentransport wacht er wieder auf, und während der Fahrt gelingt ihm die Flucht. Sein Weg führt ihn nach Haddonfield - zu seiner letzten, noch lebenden Verwandten, und es ist wieder der 31. Oktober - Halloween.

Ab dem zweiten Teil eigentlich schon kam die Reihe immer mehr in den Bereich der "Splatter"-Filme; Filme, in denen die Verbrechen der Figuren deutlich gezeigt werden. Es gibt viele Fans, die genau so etwas mögen, aber eben auch viele, die es nicht mögen. Für diese Leute ist die "Halloween"-Reihe eigentlich nicht geeignet, da es in fast jedem der Filme (mehr oder weniger) darum geht.

Ein Lichtblick für diese Fans gab es aber doch im vierten Teil: Donald Pleasence spielte wieder seine Rolle als Dr. Loomis aus Teil 1 und 2. John Carpenter aber ließ sich diesmal nicht mehr überreden, sich noch irgendwie an dem Film zu beteiligen, lediglich sein Titel-Thema wurde weiter verwendet.

Für Fans ist der Film als Fortsetzung gesehen gut genug für eineinhalb Stunden Gruselunterhaltung, auch wenn die Story ein bißchen an den Haaren herbeigezogen wirkt.



"Halloween 5" (1989)
Die Reihe war noch nicht zu Ende, 1989 entstand "Halloween 5 - The Revenge of Michael Myers" ("Halloween 5"), in dem wieder mal Donald Pleasence zu sehen war, zusammen mit Danielle Harris als Jamie, die sie schon in Teil 4 gespielt hatte.

Inhaltsmäßig geht es so weiter, das Michael Myers, entgegen aller Annahmen, immer noch am Leben ist und für eine Weile untertaucht, um am nächsten Halloween wieder zu erscheinen. Immer noch trachtet er Jamie nach dem Leben und Dr. Loomis entschließt sich zu einem riskanten Plan: er benutzt Jamie als Köder.

Der fünfte Teil der Reihe, inszeniert von Dominique Othenin-Girard, kam bei den Fans (zusammen mit Teil 3) am schlechtesten weg.



"Halloween - The Curse of Michael Myers" (1994, 95)
Ein letztes Mal spielte Donald Pleasence in diesem Film die Rolle des Dr. Sam Loomis, bald nach Ende der Dreharbeiten starb er Anfang 1995.

Der Film selber ist nur für Fans von "Splatter"-Filmen geeignet, da in diesem Teil der Reihe sehr viel Wert auf die Eigenschaften gelegt wurden, die einen Film solchen Genres ausmachen. Allen anderen wäre dieser Teil nicht zu empfehlen.



"Halloween H20: 20 Years later" (1998)
Zum zwanzigjährigen Jubiläum der Reihe wartete man nicht nur mit dem siebenten Teil der Reihe auf, sondern auch für Fans mit einer Überraschung: Jamie Lee Curtis war nach Teil 1 und 2 in ihrer Rolle als Laurie Strode wieder zu sehen.


In "Halloween H20: 20 years later" ("Halloween H20 - 20 Jahre später") ist sie als Lehrerin unter dem Namen Keri Tate tätig. Sie hat einen Sohn und versuchte in den letzten Jahren, ihre Vergangenheit zu bewältigen. Als sie eines Tages diese Vergangenheit wieder einholt, wird nicht nur sie selbst, sondern auch ihr Sohn bedroht.


Neben Jamie Lee Curtis spielten unter der Regie von Steve Miner Josh Harnett als ihr Sohn Josh, Adam Arkin, Michelle Williams, LL Cool J und Jodi Lyn O'Keefe. Die Fans machten diesen Film zu einem Überraschungs-Erfolg. Bei Herstellungskosten von 17 Millionen Dollar spielte der Film bis Ende 1998 (nur in den USA!) 55 Millionen Dollar ein.



"Halloween: Resurrection" (2002)
Nach Teil 7 waren die Einnahmen so hoch geworden, dass man sich schnell zu einem weiteren Film entschloss. Als man dann auch noch Jamie Lee Curtis wieder gewinnen konnte, standen die Zeichen für einen neuen Erfolg auf gut.

Doch diese Vermutung ging nach hinten los: "Halloween: Resurrection", inszeniert von Rick Rosenthal, spielte weltweit lediglich 37,6 Millionen Dollar ein. Alles andere als ein Verlustgeschäft bei einem Budget von 15 Millionen, doch der Vorgängerfilm hatte allein in den USA 55 Millionen eingespielt.



"Halloween" (2007)
Tja, und dann ging man auf Nummer sicher und drehte mit dem weiteren Teil nichts Neues mehr, sondern besann sich auf das alte. Unter der Regie von Rob Zombie (Pseudonym für Robert Bartleh Cummings) entstand das Remake "Halloween" ("Halloween").

Malcolm McDowell spielte hier Donald Pleasence's Part als Dr. Loomis, Scout Taylor-Compton spielte Laurie Strode und trat damit in die Fußstapfen von Jamie Lee Curtis. Tyler Mane (Michael Myers), Daeg Faerch (Myers als 10jähriger), Sheri Moon Zombie oder William Forsythe waren die weiteren Darsteller.

Ob und inwieweit es Sinn macht, sich diesen Film anzusehen, kann ich nicht beurteilen. Manche Remakes machen Sinn, andere weniger und manche überhaupt keinen. Im besten Fall ist ein Remake dazu da, zwar die Grundhandlung des Originals zu erzählen, aber auch eigene Aspekte und Wendungen der Handlung einzubringen. Dazu hat wohl jeder Film-Fan zu Recht seine eigene Meinung - und das gilt für Remakes allgemein, nicht nur für das Horror-Genre.



"H2 - Halloween 2" (2009)
Das Remake "Halloween" spielte 2007 weltweit fast 80 Millionen Dollar ein (Budget: 20 Millionen). Bei einem solchen Erfolg müssen natürlich Fortsetzungen her. Im Februar dieses Jahres sollen - wieder unter Rob Zombie's Regie - die Arbeiten zur Fortsetzung beginnen. Der Titel ist nur vorläufig und Darstellernamen sind noch nicht bekannt. Der Film soll aber noch im Herbst dieses Jahres in den Kinos anlaufen.



Teil 5 der "John-Carpenter-Reihe" folgt am 16. Februar.

Thursday, January 29, 2009

John Carpenter's beste Filme (Teil 3)



Nach dem (ziemlich gelungenen) TV-Film "Someone's watching me" ("Das unsichtbare Auge", 1978) machte sich John Carpenter an die Arbeit zu dem Film, der seinen Ruf als genialen Spannungs- und Horror-Regisseur begründen sollte:


HALLOWEEN
(Halloween - Die Nacht des Grauens)
(US-Arbeits-Titel: THE BABYSITTER MURDERS)
USA, 1978

Darsteller:
Donald Pleasence (Dr. Sam Loomis)
Jamie Lee Curtis (Laurie Strode)
Nancy Loomis (Annie Brackett)
P.J. Soles (Lynda)
Charles Cyphers (Sheriff Leigh Brackett)
Kyle Richards (Linsdey Wallace)
Brian Andrews (Tommy Doyle)
John Michael Graham (Bob Simms)
Nancy Stephens (Marion Chambers)

US-Kino-Start: 25. Oktober 1978
Deutscher Kino-Start: 6. Juli 1979

Drehbuch: John Carpenter und Debra Hill
Ausführende Produzenten: Moustapha Akkad, Irwin Yablans
Produzenten: Debra Hill, John Carpenter (Carpenter wurde im Vorspann nicht genannt)
Regie: John Carpenter

Zum Inhalt: An Halloween des Jahres 1963 wird in Haddonfield, Illinois, einer Kleinstadt, der Teenager Judith Myers mit einem Messer niedergestochen. Ihren Eltern läuft der Mörder an ihrer Gartentür in die Arme - es ist ihr sechsjähriger Sohn Michael!

15 Jahre später: Der Psychiater Dr. Sam Loomis ist auf dem Weg zur Nervenheilanstalt, in die man Michael Myers damals eingeliefert hatte. Eine Kommission will diesen bald wieder freilassen, was Loomis um jeden Preis verhindern will. Als er in der Nacht zu einem ersten Besuch die Anstalt erreicht, bekommt er die Nachricht, das Myers ausgebrochen und entkommen konnte. Seine Spur hat man verloren, doch der Arzt weiß, wohin der Mörder will, es ist der 30. Oktober, die Nacht zu Halloween.


Beim ersten Anlauf beliefen sich die weltweiten Einspielergebnisse auf ca. 60 Millionen Dollar - wohlgemerkt nur im Jahre 1978. Heute dürfte sich das Gesamteinspielergebnis (alles in allem) auf etwa 100 Millionen Dollar eingependelt haben, bei einem Budget von 320.000 Dollar.

Die Grundidee zu Halloween stammte von dem unabhängigen Produzenten Irwin Yablans, der Carpenter eine Story unter dem Titel "The Babysitter Murders" brachte. Als Yablans dann die Idee aussprach, den Film "Halloween" zu nennen, war Carpenter an Bord unter der Bedingung, das er den Film nach seinem Gutdünken drehen konnte.

Nun machten sich Carpenter und seine ehemalige Kommititonin Debra Hill an die Arbeit, das Drehbuch zu schreiben, dieses hatten sie in drei Wochen fertig und als die Finanzierung stand, begannen (und endeten) die Dreharbeiten im April 1978.

Den Sommer verbrachte Carpenter mit seinen Cuttern Tommy Lee Wallace (der bei "Halloween" auch für das Produktions-Design zuständig war) und Charles Bornstein im Schneideraum. Das fertige Ergebnis (ohne Ton und Endmischung) führte Carpenter einer Verantwortlichen von "20th Century Fox" vor, die den Film gar nicht gruselig fand. So griff zum Carpenter zum letzten Mittel, um den Film zu vervollständigen und (vielleicht zu retten) - die Musik.

Carpenter sagte einmal, der beste und billigste Komponist, den er finden konnte, wäre - er selbst. Er komponiere die Musik nicht so, wie es die meisten anderen machen. Er kennt alle Szenen, weiß wie lange sie sind und auf welche Weise sie musikalisch unterlegt werden müssen. Szene für Szene wird abgemessen, und diese Zeit wird mit der passenden Musik ausgefüllt. Und diese Methode funktioniert, wenn man sich den Soundtrack des Film anhört. Dies ist einer der seltenen Fälle, wo man sich die Film-Musik auch anhören kann, ohne den Film selber gesehen zu haben.

Ein oft eingesetztes Mittel auch für die Steigerung der Spannung war die "Panaglide"-Kamera (ähnlich der Steadicam), die der Kameramann festgeschnallt am Körper trägt und sich so frei bewegen und aufnehmen kann.

"Halloween" gewann mehrere Preise, unter anderem den als "Bester Horror-Film des Jahres" bei den Film-Festspielen in Paris. Wie die meisten Blockbuster-Filme, also Filme mit ungewöhnlichem (finanziellen) Erfolg, mußte auch "Halloween" Fortsetzungen nach sich ziehen
.

DONALD PLEASENCE als Dr. Sam Loomis
Die Rolle des Psychiater Dr. Sam Loomis wird von dem wundervollen, leider schon verstorbenen Donald Pleasence verkörpert, der diese Rolle auch in manchen der Fortsetzungen spielte: in "Halloween II" (1981), "Halloween IV - The Return of Michael Myers" (1988), "Halloween V - The Revenge of Michael Myers" (1989) und in "Halloween - The Curse of Michael Myers" (1995). Bestimmt hätte man ihm auch eine Rolle im 1998 entstandenen siebten Teil der Serie angeboten, aber leider war ihm dies nicht mehr möglich.

Donald Pleasence wurde am 5. Oktober 1919 in Worksop, England, geboren. Er siedelte nach New York über, wo er ab 1939 am Theater spielte und etwa ab Mitte der 50er Jahre auch in Filmen zu sehen war. Überwiegend gab man ihm die Rollen des undurchsichtigen Schurken; so in "Fantastic Voyage" ("Die phantastische Reise", 1966, mit Stephen Boyd und Raquel Welch), "Soldier Blue" ("Das Wiegenlied vom Totschlag", Ralph Nelson´s umstrittenen Western) oder "The Eye of the Devil".

Selten sah man ihn in Komödien, zwei Beispiele: "The Hallelujah Trail" ("40 Wagen westwärts"), John Sturges´ amüsante Westernkomödie aus dem Jahr 1964 mit Burt Lancaster, Lee Remick, Jim Hutton, Pamela Tiffin und Brian Keith. 1973 wirkte er in der Terence-Hill / Bud-Spencer-Komödie "Altrimenti ci arrabiano" ("Zwei wie Pech und Schwefel") mit.

Eines seiner letzten Werke war, der fürs Fernsehen gedrehte "Signs and wonders", eine englische Produktion der BBC. Donald Pleasence starb am 2. Februar 1995 in Frankreich, kurz nach Beendigung der Dreharbeiten von "Halloween - The Curse of Michael Myers".


JAMIE LEE CURTIS als Laurie Strode
Der Name Jamie Lee Curtis war 1978 ziemlich unbekannt, solange bis John Carpenter ihr "ihre" Rolle als Laurie gab. Danach war sie als Darstellerin in Horrorfilm gefragt. Jamie Lee wurde am 22. November 1958 in Los Angeles geboren. Sie ist die zweite Tocher der Hollywood-Stars Tony Curtis (geboren am 3. Juni 1925) und Janet Leigh (geboren am 6.Juli 1927).

Mutter und Tochter standen 1979 gemeinsam für den Carpenter-Film "The Fog" vor der Kamera. 1975 mußte Jamie Lee aufgrund eines Broadway-Engagements ihrer Mutter in ein Internat, wo sie in einem Musical erste Statistenauftritte absolvierte. Nach ihrem Schulabschluß ging sie 1976 nach Hollywood, wo sie nach diversen Schauspielkursen bei der Universal einen Siebenjahres-Vertrag bekam. Sie wurde in TV-Serien (so in "Charlie´s Angels" oder "Columbo") für Nebenrollen eingesetzt.

Nach dem Erfolg von "Halloween" engagierte man sie für ähnlich gelagerte Filme: in "Prom Night" ("Prom Night - Die Nacht des Schlächters", 1979), "Terror train" ("Das Monster im Nachtexpreß"), "Road Game" ("Truck Driver") oder "The Fog", wo sie erneut mit John Carpenter zusammen arbeitete.

Als sie die Rolle von Laurie Strode auch in der Fortsetzung "Halloween II" spielte, hatte sie in der Presse bereits den Spitznamen "Screaming Queen" weg. Sie wollte unbedingt davon los, das gelang ihr schließlich 1983 mit dem John-Landis-Film "Trading Places" ("Die Glücksritter") neben Dan Aykroyd und Eddie Murphy. Danach hatte sie es geschafft, man engagierte sie für die unterschiedlichsten Rollen. 1998 und 2002 kehrte sie als Laurie Strode vor die Kamera zurück.


HALLOWEEN - DAS FEST
Der Ursprung des Halloween-Festes läßt sich heute nicht mehr eindeutig klären. Die vorherrschende Ansicht ist, dass das Fest ursprünglich aus Irland stammt und von irischen Einwanderen in die USA mitgebracht wurde.

Andere vertreten die Meinung, dass die Kelten das Fest eingeführt hätten, doch kann dies ein zeitlicher Irrtum sein, denn die Kelten feierten ebenfalls Ende Oktober des Fest "Samhain", so das diese Annahme auch nicht unbedingt richtig sein muß.

Das Wort Halloween (oder auch Hallowe'en) ist eine Ableitung des alten Wortes "All Hallows' even", das wörtlich übersetzt "Allerheiligen Abend" bedeutet. Bei uns wird das "Allerheiligen"-Fest am 1. November gefeiert.

Als die große Einwandererwelle in die USA schwappte, wurde Halloween (das bis dato auch nur in Irland bekannt war) dort immer bekannter. Bald stellte sich heraus, das besonders die Kinder an diesem Fest ihren Spaß haben, da sie an diesem Tag allen Streiche spielen konnten, wenn sie keine Süßigkeiten bekämen. Der Spruch "Trick or treat" ("Süßes oder Saures") wurde in den USA immer beliebter und das Fest verbreitete sich dort über mehrere Länder hinweg.

Bedingt wohl durch John Carpenter's Film wurde Halloween auch in Europa und auch bei uns immer bekannter. Die Fortsetzungen des ersten Teils taten ihr übriges dazu und heute ist Halloween auch bei uns ein Fest, das immer mehr anlockt.

Sunday, November 23, 2008

Die Glücksritter


”Die Glücksritter”

Inhalt: Die Brüder Duke haben mit Warentermingeschäften ein Vermögen gemacht und die Leitung ihrer Firma in die Hände von Louis Winthorpe III. gelegt. Alle drei sind Experten auf ihrem Gebiet, aber ebenso sind alle drei von sich eingenommen und sehen auf andere nur herab.

Eines Tages gerät der Obdachlose Billy Ray Valentine in den vornehmen Club, in dem die Brüder Randolph und Mortimer Duke sind. Durch ein Versehen wird Valentine eines versuchten Diebstahls beschuldigt. Die Duke-Brüder beschliessen, eine Wette zu machen.

Sie wetten, dass der obdachlose Valentine ihre Firma ebenso gut leiten könnte, wie Winthorpe es tut, wenn er die richtigen  Gelegenheiten dafür bekommen würde. Um das durchführen zu können, lassen sie Winthorpe durch einen Trick in den Verdacht geraten, er sei ein Drogendealer und er wird nicht nur verhaftet, sondern auch entlassen und seine Verlobte trennt sich von ihm.

Als Winthorpe und Valentine dahinter kommen, das die Brüder Duke für ihre Situationen verantwortlich sind, wollen sie sich rächen. Und das tun sie auf eine Art und Weise, die auch reichen Leuten weh tut…..

USA, 1982, 83
Original-Titel: TRADING PLACES

Darsteller:
Dan Aykroyd (Louis Winthorpe III)
Eddie Murphy (Billy Ray Valentine)
Denholm Elliott (Coleman)
Jamie Lee Curtis (Ophelia)
Don Ameche (Mortimer Duke)
Ralph Bellamy (Randolph Duke)
Paul Gleason (Clarence Beeks)

Drehbuch: Herschel Weingrod, Timothy Harris
Produzent: Aaron Russo
Ausführender Produzent: George Folsey Jr.
Regie: John Landis



HINTER DEN KULISSEN

“Trading Places” war 1983 erst der zweite Kino-Film überhaupt für Eddie Murphy. Nach seinem Debüt 1982 neben Nick Nolte in dem Actionfilm “48 Hrs.” (“Nur 48 Stunden”) schaffte er mit diesem Film schon den Durchbruch, dem er dann 1984 endgültig die Krone des Erfolges aufsetzte mit der Rolle des Axel Foley in “Beverly Hills Cop”.

In der TV-Show “Saturday Night Live” war Murphy als Komiker bereits seit 1980 aufgetreten und er tat dies sporadisch noch bis 1984. In den 80er Jahren war Murphy (geboren am 3. April 1961 unter dem vollen Namen Edward Regan Murphy) einer der bestbezahlten Stars des US-Kinos.

Doch das änderte sich bald. Mit den beiden Fortsetzungen “Beverly Hills Cop” 2 und 3 tat er sich keinen Gefallen, denn beide Filme wurden keine großen Erfolge. Obwohl Teil 2 von 1987 noch einiges an Summen einspielte, fanden viele Kritiker und auch Fans, das dieser Film kein würdiger Nachfolger sei.

Teil drei entwickelte sich dann in den USA zum Flop. Bei einem Budget von geschätzten 50 Millionen Dollar spielte der Film 1994 in den USA nur 42 Millionen wieder ein.


Solche Filme kamen nun öfter, Murphy lieferte noch so manchen Flop. Erfolge feierte er mit seiner Neuverfilmung von “Dr. Doolittle” von 1998. In dieser wirklich gelungenen und herausragenden Komödie spielte er den Doktor, der mit Tieren reden kann. Unterstützt wurde er dabei von einer Menge Experten in Sachen Animation.  Mit Puppen-Animationen gelang es tatsächlich überzeugend, die Tiere zum sprechen zu bringen.

Auch hier war es ähnlich; während der erste Teil in den USA 144 Millionen Dollar einspielte, kam die 2001 produzierte Fortsetzung “Dr. Doolittle 2” nur auf 112 Millionen – beide Filme hatten ein Budget von ca. 70 Millionen Dollar. Seit 2001 ist Eddie Murphy auch verstärkt als Sprecher in Animationsfilmen tätig, so sprach er beispielsweise den Esel in den “Shrek”-Filmen.



ABSCHLIESSEND

Insgesamt ist “Die Glücksritter” eine sehr gute Komödie. Die Geschichte und die gesamte Optik sind sozusagen der Boden, auf dem die ausgezeichneten Darsteller ihr Können zeigen.

Neben Eddie Murphy als Obdachloser Billy Ray Valentine und Dan Aykroyd als Winthorpe überzeugen vor allem Denholm Elliott als Butler Coleman und Jamie Lee Curtis als Prostituierte Ophelia, die Louis zunächst gegen Geld helfen will und sich dann in ihn verliebt.

Die Gags entstehen aus der Situation an sich und werden meistens von Murphy und Aykroyd passend und genau serviert. Alles in allem also ein unterhaltsamer und spaßiger Film, den man sich wohl auch öfter ansehen wird.


“Die Glücksritter” gibt es bereits auf DVD zu kaufen, unter anderem auch hier.